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Current Scientific News and Reports of the OePG

Due to the rising cost of printing and distribution, the publication of the OePG's periodical <Physik|AT> had to be discontinued by the end of 2010. This page contains current scientific news and reports that previously would have been published in the periodical. After a certain period, currently one year, older contributions are moved to the Archive of the Scientific News and Contributions of the OePG, where they will remain for an unlimited time.

You can find more current scientific contributions and reports at the website of Europhysics News, which is freely accessible.

Einladung zur Live-Übertragung des Starts des ESA-Weltraumteleskops CHEOPS

Cheops Launch Event; © ÖAW

Am 17. Dezember 2019 um 9:54 MEZ startet eine Sojus-Rakete ins All. Mit an Bord ist das Weltraumteleskop CHEOPS, das unter der Leitung der Universität Bern und der Europäischen Weltraumorganisation ESA von einem internationalen Konsortium entwickelt und gebaut wurde.

Das Grazer Institut für Weltraumforschung (IWF) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) hat einen der beiden Bordrechner des Kleinsatelliten gebaut und ist an der Entwicklung der Software zur Datenanalyse beteiligt. Deshalb informieren wir in Videos und Kurzvorträgen über die Mission und laden gemeinsam mit der FFG, dem BMVIT und dem BMBWF zum CHEOPS Launch Event in Graz und/oder Wien ein.

Nähere Informationen sind der beiliegenden Einladung zu entnehmen, das detaillierte Programm wird in Kürze online gestellt.

Der Eintritt ist frei, um Anmeldung bis 10. Dezember 2019 wird gebeten.

Wer es nicht ans Grazer Institut oder an die Akademie in Wien schafft, kann die Veranstaltung auch per Live-Stream mitverfolgen.

Einladung

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Erstmals Gammablitze bei höchster Energie vom Boden aus beobachtet

Gammastrahlungsteleskop; Bild © Gabriel Pérez Díaz, IAC

Etwa 50 Jahre nach der Entdeckung von Gammastrahlenblitzen konnten diese nun erstmals mit bodengestützten Gammastrahlungsteleskopen beobachtet werden. Bislang war deren Hochenergiemessung eine Domäne der Weltraumbeobachtungen. Nun konnte sowohl mit den H.E.S.S.-Teleskopen in Namibia als auch mit den MAGIC-Teleskopen auf La Palma das Aufleuchten bzw. Nachglühen solcher Gammablitze bei höchsten Energien detektiert werden. Die Beobachtungen wurden in gleich drei Artikeln mit Beteiligung von Innsbrucker Wissenschaftlern im Fachmagazin Nature veröffentlicht.

(20.11.2019)

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Atome hüpfen nicht gerne Seil

Entlang einer sehr dünnen Glasfaser lassen sich mit Laserlicht einzelne Atome fangen; Bild © Mathieu L. Juan

Nanooptische Fallen sind ein vielversprechender Baustein für Quantentechnologien. Forscher aus Österreich und Deutschland haben nun ein wichtiges Hindernis für deren praktischen Einsatz aus dem Weg geräumt. Sie konnten zeigen, dass eine besondere Form von mechanischen Vibrationen gefangene Teilchen in kürzester Zeit aufheizt und aus der Falle stößt.

(19.11.2019)

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Entlang einer sehr dünnen Glasfaser lassen sich mit Laserlicht einzelne Atome fangen; Bild © Mathieu L. Juan

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Das Lied der Erdmagnetosphäre - Neue Ergebnisse der ESA-Mission Cluster

Computer-Simulation zur Untersuchung der Erde-Sonne-Wechselwirkung; Bild © Vlasiator-Team, Universität Helsinki

Eine aktuelle Studie, die in den Geophysical Research Letters erschienen ist, beschreibt die Melodie, die unsere Erde singt, wenn sie von einem Sonnensturm getroffen wird. Aufgezeichnet wurden die unheimlichen Töne von den vier Cluster-Satelliten der ESA, die seit knapp 20 Jahren die Erde umkreisen.

(19.11.2019)

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Computer-Simulation zur Untersuchung der Erde-Sonne-Wechselwirkung; Bild © Vlasiator-Team, Universität Helsinki

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Würdigungspreis für ÖAW-Weltraumforscher

IWF-Direktor Wolfgang Baumjohann; Bild © Markus Scholz für die Leopoldina

Wolfgang Baumjohann, Direktor des Grazer Instituts für Weltraumforschung (IWF) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW), wurde in der Kuratoriumssitzung des Kardinal-Innitzer-Studienfonds im September 2019 auf Vorschlag des Studienausschusses für den Kardinal-Innitzer-Würdigungspreis für Naturwissenschaft/Medizin ausgewählt.

(14.11.2019)

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Innsbrucks Quantencomputer unterstützen Quantensoftware-Tool Qiskit

Ionenfallen-Quantencomputer; Bild © C. Lackner

Die Quantencomputer von Alpine Quantum Technologies GmbH und Universität Innsbruck unterstützen nun Qiskit, eine führende Open-Source-Programmiersprache, die ursprünglich von IBM entwickelt und von Wissenschaftlern aus aller Welt weiterentwickelt wurde. Qiskit besitzt eine Vielzahl von Algorithmen und Anwendungen, die nun über die Cloud auf den Quantencomputern in Innsbruck verfügbar sind.

(05.11.2019)

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Einer der Ionenfallen-Quantencomputer an der Universität Innsbruck, zugänglich mit Qiskit; Bild © C. Lackner

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Alle Jahre wieder: Physikalische Experimente im Advent

Physik im Advent; Foto © physik-im-advent.de

Unter dem Motto "noch 24 Experimente bis Weihnachten" bieten wir auch in diesem Jahr wieder 24 unterhaltsame Physik-Experimente zum Nachmachen in Kooperation mit zahlreichen nationalen und internationalen physikalischen Gesellschaften und MINT-Initiativen an. Viele tolle Preise sind zu gewinnen.

"PiA – Physik im Advent“ ist ein Adventskalender der besonderen Art: ein physikalischer Adventskalender. Hinter jedem Türchen befindet sich ein bisschen Bildung und Spaß. Vom 1. bis zum 24. Dezember 2019 werden jeden Tag kleine physikalische Experimente, die sich mit haushaltsüblichen Materialien durchführen lassen, als Video von Weihnachtsmann oder Weihnachtsfrau vorgestellt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer machen die Experimente nach und beantworten auf der PiA-Webseite jeweils eine Frage dazu. Am folgenden Tag gibt es das Lösungsvideo und bei richtiger Antwort einen Punkt. Zu Weihnachten erhalten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer individuelle Urkunden. Unter den besten Teilnehmerinnen und Teilnehmern werden Preise in den Kategorien Einzelperson, Schulklasse oder Schule verlost, die zahlreiche Spender als Geld- oder Sachspende zur Verfügung gestellt haben. Neben iPods, Büchern und Experimentierkästen gibt es unter anderem eine Reise nach Dallas zu NBA-Basketballspielen mit Dirk Nowitzki zu gewinnen. Mitmachen kann jeder, der sich auf https://www.physik-im-advent.de registriert. Die Anmeldung ist kostenlos und beginnt am 1. November. Poster und Flyer können kostenlos über das Kontaktformular der PiA-Webseite angefordert werden.

(30.10.2019)

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Flyer

Website

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Dem Krebsnebel ein energiereiches Geheimnis entlockt

Krebsnebel; Bild © Uni Innsbruck

Der Krebsnebel ist der Überrest einer vor rund 1000 Jahren beobachteten Supernova in unserer Galaxie. Obwohl es sich um eines der am besten untersuchten Himmelsobjekte handelt, ist es einem internationalen Team von Wissenschaftlern erst jetzt mit Hilfe der H.E.S.S.-Teleskope gelungen, die Ausdehnung des Krebsnebels in hochenergetischer Gammastrahlung zu bestimmen.

Bildbeschreibung: In der Bildmitte der Krebsnebel (gelb-orange), wie er in Röntgenstrahlung mit dem Chandra-Teleskop abgebildet wurde (Daten bereitgestellt von M. C. Weisskopf und J. J. Kolodziejczak). Die blauen Punkte entsprechen den rekonstruierten Richtungen von Gammastrahlungsereignissen, wie sie von den H.E.S.S-Teleskopen gemessen wurden. Der weiße Kreis zeigt die von den H.E.S.S.-Wissenschaftlern aus diesen Daten ermittelte Ausdehnung im Gammalicht.
Bild: Uni Innsbruck

(28.10.2019)

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Krebsnebel; Bild © Uni Innsbruck

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Damals und heute: Neues "subject" der Universität Innsbruck

Ausschnitt aus dem Titel-Screenshot des aktuellen "subject"; Bild © Universität Innsbruck

Wie funktioniert Wissenschaft? Und wie sah sie früher aus? Anlässlich des Universitätsjubiläums haben wir uns prägende Forscherpersönlichkeiten angesehen und kontrastieren deren Beiträge zur Universität Innsbruck mit der Gründungsgeschichte der Uni von vor 350 Jahren.

(24.10.2019)

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Wie ein Molekül das Klima verändern kann

Wolken; Foto © pixabay.com/sebastian del val

Wolken entstehen aus Wassertröpfchen, die sich um Aerosolpartikel in der Atmosphäre bilden. Luftschadstoffe tragen zur Entstehung dieser Aerosole wesentlich bei. Nun haben Wissenschaftler aus Frankreich, Japan und Österreich im Labor einen bisher völlig unbekannten Prozess entdeckt: Die Bildung von Aerosolen wird in ihrer frühen Phase durch die Gegenwart von Pyridinium-Ionen befördert. Diese Moleküle, die durch menschliche Aktivitäten in die Atmosphäre gelangen, könnten also Einfluss auf die Wolkenbildung und damit das Klima haben.

(21.10.2019)

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New Annex to the Echophysics Museum in Poellau - Particularium

Particularium; Foto © Karl Riedling, 2019

The "Particularium" has been founded under the motto "Energy - the sun on earth" as an annex to the Echophysics museum in Poellau, Styria, which exists since 2010. The "Particularium" has been formally opened on September 19, 2019.

The exhibition is based on a cooperation between Echophysics and the TU Graz, Graz University, the Institute of Atomic and Subatomic Physics of the TU Vienna,  Kremsmuenster Abbey and the local company AEE Intec, Institut für nachhaltige Technologien.

(2019-09-20)

Slideshow Particularium (in German)

Slideshow Particularium (in English)

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Innsbrucker Quantencomputer in der Cloud

v.l.: Prof. Peter Zoller (Uni Innsbruck), Dr. Markus Hoffmann (Google) und Dr. Thomas Monz (AQT); Bild © M. R. Knabl

Die Quantencomputer von Alpine Quantum Technologies (AQT) und Universität Innsbruck unterstützen jetzt das Google-Framework Cirq für die Entwicklung von Quantenalgorithmen. Damit können Forscher und Industriepartner aus aller Welt ihre Quantensoftware auf den Innsbrucker Quantencomputern ausführen.

(16.09.2019)

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v.l.: Prof. Peter Zoller (Uni Innsbruck), Dr. Markus Hoffmann (Google) und Dr. Thomas Monz (AQT); Bild © M. R. Knabl

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Junior BEC Award für Francesca Ferlaino

Francesca Ferlaino; Bild © IQOQI - Simon Fölling

Die Innsbrucker Experimentalphysikerin Francesca Ferlaino erhielt in dieser Woche für ihre bahnbrechenden Arbeiten auf dem Gebiet der dipolaren Quantengase den Junior BEC Award. Diese Auszeichnung für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Bose-Einstein-Kondensation wurde auf einer internationalen Konferenz zu Quantengasen in Spanien verliehen.

(13.09.2019)

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Francesca Ferlaino; Bild © IQOQI - Simon Fölling

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em. o.Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr.techn. Helmut Rauch verstorben

Helmut Rauch

Mit großer Bestürzung erfahren wir vom Ableben von em. o.Univ.-Prof. Dr. Helmut Rauch, der uns am 2. September 2019 für immer verlassen hat. Helmut Rauch war nicht nur ein herausragender Wissenschaftler, dessen Verdienste an dieser Stelle unmöglich in vollem Umfang aufgezählt werden können; er hat auch in der ÖPG in zwei Perioden als Präsident (1995 - 1996 und 2005 - 2006) wichtige Weichenstellungen vorgenommen. In Würdigung dieser seiner Verdienste hat ihn die ÖPG erst im Vorjahr zu ihrem Ehrenmitglied ernannt.

Mit Helmut Rauch verliert die österreichische Physik eine ihrer herausragendsten Persönlichkeiten. Unsere Anteilnahme gilt seiner Familie und allen, die mit ihm befreundet waren.

(04.09.2019)

Nachruf der Technischen Universität Wien

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Quanteninternet nimmt Gestalt an

Quanteninternet; Bild: IQOQI Innsbruck/Harald Ritsch

Ein Team um den Innsbrucker START-Preisträger Ben Lanyon hat erstmals ein mit Materie verschränktes Lichtteilchen über ein 50 Kilometer langes Glasfaserkabel übertragen. Dies ebnet den Weg für die praktische Nutzung von Quantennetzwerken und bedeutet einen Meilenstein auf dem Weg zu einem zukünftigem Quanteninternet.

Bild: In einem nichtlinearen Kristall wird die Wellenlänge des Photons so verändert, dass es über herkömmliche Glasfaserleitungen gesendet werden kann.

(29.08.2019)

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Quanteninternet; Bild: IQOQI Innsbruck/Harald Ritsch

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Bell-Preis für Quantenphysiker Peter Zoller

Peter Zoller; Bild © IQOQI / M. Knabl

Der Innsbrucker Quantenphysiker Peter Zoller wird gemeinsam mit Ignacio Cirac vom Max-Planck-Institut für Quantenoptik in Garching für seine herausragenden Leistungen auf dem Gebiet der Quanteninformationsverarbeitung mit dem John-Stewart-Bell-Preis ausgezeichnet. Die Verleihung dieser internationalen Auszeichnung findet heute an der Universität Toronto in Kanada statt.

(27.08.2019)

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Neue Aufgabe für Grazer Weltraumforscherin

Rumi Nakamura; Bild © Sissi Furgler

Für ihre "herausragenden Leistungen als Wissenschaftlerin" wurde IWF-Gruppenleiterin Rumi Nakamura kürzlich zum Mitglied der "Academia Europaea" gewählt.

Academia Europaea" ist eine europäische wissenschaftliche Gesellschaft, die im Jahr 1988 gegründet wurde. Ihr Ziel ist es, die europäische Forschung zu fördern, Regierungen und internationale Organisationen in wissenschaftlichen Fragen zu beraten und die interdisziplinäre und internationale Forschung voranzutreiben.

(21.08.2019)

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Knobeln auf dem Quanten-Schachbrett

Auf dem "Quanten-Schachbrett" lässt sich das Damenproblem vergleichsweise einfach lösen; Bild © Uni Innsbruck

Physiker der Universität Innsbruck schlagen ein neues Modell vor, mit dem die Überlegenheit von Quantencomputern gegenüber klassischen Supercomputern bei der Lösung von Optimierungsaufgaben gezeigt werden könnte. Sie demonstrieren in einer aktuellen Arbeit, dass schon wenige Quantenteilchen genügen würden, um das mathematisch schwierige Damenproblem im Schach auch für größere Schachbretter zu lösen.

(10.07.2019)

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Atominstitut der TU Wien wird EPS Historic Site

EPS Logo

Im Rahmen eines festlichen Symposiums am 21. und 22. Mai 2019 anlässlich des 80. Geburtstags von Helmut Rauch wurde das Atominstitut der TU Wien in Würdigung der Verdienste von Helmut Rauch um die Neutroneninterferometrie zur EPS Historic Site ernannt. Eine von der Österreichischen Zentralbibliothek für Physik erstellte Video-Dokumentation und die Präsentationsfolien und der Text des Festvortrags "Die Geschichte der Physik" von Peter M. Schuster, gelesen von Hartmut Kahlert, stehen jetzt zur Verfügung.

In der September-2019-Ausgabe der EPS-Newsletters wurde in einem ausführlichen Artikel die Ernennung des Atominstituts zur EPS Historic Site gewürdigt.

(09.07.2019, ergänzt 27.09.2019)

Video-Dokumentation der Zentralbibliothek für Physik

Präsentationsfolien und der Text des Festvortrags "Die Geschichte der Physik" von Peter M. Schuster

Website des Symposiums

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Planeten als Zeitmaschinen - Exoplaneten geben Vergangenheit ihrer Sterne preis

Roter Zwergstern, der von einem hypothetischen Exoplaneten umkreist wird; © NASA/ESA/G. Bacon (STScI)

In einer Studie, die soeben im Astrophysical Journal erschienen ist, untersuchen Forscher des Grazer Instituts für Weltraumforschung (IWF) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften die Planetensysteme HD3167 und K2-32 und finden heraus, was diese Exoplaneten über die Vergangenheit ihrer Sterne erzählen können.

(02.07.2019)

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Roter Zwergstern, der von einem hypothetischen Exoplaneten umkreist wird; © NASA/ESA/G. Bacon (STScI)

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100 Jahre URSI - Radioastronomen tagen am Grazer Weltrauminstitut

ALMA-Antennen unter der Milchstraße (ALMA - Atacama Large Millimeter/Submillimeter Array, © ESO/José Francisco Salgado)

Die internationale Union der Radiowissenschaften feiert 2019 ihr 100-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass findet am Grazer Institut für Weltraumforschung (IWF) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) ein Symposium statt, das Österreichs Leistungen auf diesem Gebiet beleuchtet und aktuelle internationale Kooperationen diskutiert.

(18.06.2019)

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ALMA-Antennen unter der Milchstraße (ALMA - Atacama Large Millimeter/Submillimeter Array, © ESO/José Francisco Salgado)

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Gottfried Strasser mit dem "Quantum Device Award" des "International Symposium on Compound Semiconductors" (ISCS) ausgezeichnet

Gottfried Strasser; Bild © TU Wien

Das "International Symposium on Compound Semiconductors" hat am 20. Mai 2019 Gottfried Strasser mit dem renommierten "Quantum Device Award" ausgezeichnet: Er hat an der TU Wien Halbleiterstrukturen entwickelt, die gleichzeitig als Laser und als Licht-Detektor funktionieren. Mit seiner Forschungsgruppe deckt er den gesamten Bereich vom Herstellen passender Materialien über die Entwicklung der Nano-Devices bis hin zur praktischen Anwendung im Bereich der Mikro- und Optoelektronik ab. Dass so unterschiedliche Bereiche wie Materialforschung, Planung und Entwicklung von Bauteilen und Herstellung von Schichtsystemen unter einem Dach vereint sind, ist nicht selbstverständlich und zählt zweifellos zu den Erfolgsgeheimnissen des Teams an der TU Wien.

(17.06.2019)

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Laudatio des "International Symposium on Compound Semiconductors"

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Krebsmedikament wird durch langsame Elektronen aktiviert

Strangbrüche in der DNA; Bild © Rebecca Meissner

In der Strahlentherapie werden verschiedene Moleküle erprobt, um die Wirkung der Strahlung auf Krebszellen zu verbessern. Forscher um Stephan Denifl von der Universität Innsbruck beobachteten nun, dass langsame Elektronen von Nimorazol-Molekülen äußerst effektiv eingefangen werden. Dieses Ergebnis kann eine Erklärung für die selektive Wirkung dieses in der Strahlentherapie bereits eingesetzten Wirkstoffs liefern.

(Bild: Durch Strahlung werden Strangbrüche in der DNA erzeugt. Das Nimorazol-Molekül dockt dort an, wo der DNA-Strang gebrochen ist und verhindert damit die Reparatur in der Krebszelle. Bild © Rebecca Meissner)

(04.06.2019)

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Strangbrüche in der DNA; Bild © Rebecca Meissner

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Drei Exokometen um den Stern Beta Pictoris entdeckt

Exokometen rund um Beta Pictoris; Bild © Michaela Pink

An der Universität Innsbruck wurde durch die Auswertung von Daten aus der aktuellen NASA-Mission TESS eine sensationelle Entdeckung gemacht: Sebastian Zieba und Konstanze Zwintz vom Institut für Astro- und Teilchenphysik detektierten gemeinsam mit Kollegen aus Leiden (Niederlande) und Warwick (UK) erstmals mithilfe der TESS-Daten drei Kometen um den 63 Lichtjahre entfernten Stern Beta Pictoris außerhalb unseres Sonnensystems.

(22.05.2019)

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Lichtkurve aus den Daten der NASA-Mission TESS: Die Schwankungen lassen sich auf einen Abfall der Lichtintensität zurückführen und sind somit Hinweise auf Kometen; Bild © Sebastian Zieba / Konstanze Zwintz

Das Weltraumteleskop der NASA, TESS (Transiting Exoplanet Survey Satellite), ist seit April 2018 auf der Suche nach Exoplaneten; Bild © NASA's Goddard Space Flight Center

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Quantenrechnen in der Innsbrucker Cloud

Eine neue Methode ermöglicht leistungsfähige Quantensimulation auf heute verfügbarer Hardware; Bild © IQOQI Innsbruck/Harald Ritsch

Mit einem Quanten-Coprozessor in der Cloud stoßen Innsbrucker Physiker die Tür zur Simulation von bisher kaum lösbaren Fragestellungen in der Chemie,
Materialforschung oder Hochenergiephysik weit auf. Die Forschungsgruppen um Rainer Blatt und Peter Zoller berichten in der Fachzeitschrift Nature, wie sie Phänomene der Teilchenphysik auf 20 Quantenbits simuliert haben und wie der Quantensimulator das Ergebnis erstmals selbständig überprüft hat.

(15.05.2019)

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Eine neue Methode ermöglicht leistungsfähige Quantensimulation auf heute verfügbarer Hardware; Bild © IQOQI Innsbruck/Harald Ritsch

Rick van Bijnen, Christine Maier und Christian Kokail (v.l.); Bild © IQOQI Innsbruck/M.R.Knabl

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Quantensensor für Lichtteilchen

Ein Ion zwischen zwei Hohlspiegeln dient als Quantensensor für Lichtteilchen; Bild © Klemens Schüppert

Ein Photodetektor wandelt Licht in ein elektrisches Signal um, das Licht geht dabei verloren. Nun haben Forscher um Tracy Northup an der Universität Innsbruck einen Quantensensor gebaut, mit dem Lichtteilchen zerstörungsfrei gemessen werden können. Mit ihm lassen sich Quanteneigenschaften von Licht weiter untersuchen.

(03.05.2019)

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Rainer Blatt in die US-Akademie der Wissenschaften gewählt

Rainer Blatt; Bild © IQOQI Innsbruck/M.R.Knabl

Der Innsbrucker Quantenphysiker Rainer Blatt wurde als assoziiertes Mitglied in die amerikanische Nationale Akademie der Wissenschaften gewählt. Diese Ehre wurde bisher nur ganz wenigen österreichischen Wissenschaftlern zuteil. Mit Rainer Blatt und Peter Zoller sind nun gleich zwei Tiroler Physiker in dieser renommierten Einrichtung vertreten.

(02.05.2019)

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Quantenmaterie fest und supraflüssig zugleich

Suprasolidität; Bild © Uni Innsbruck

Forscher um Francesca Ferlaino an der Universität Innsbruck und an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften haben in dipolaren Quantengasen aus Erbium- und Dysprosiumatomen suprasolide Zustände beobachtet. Im Dysprosiumgas ist dieser exotische Materiezustand außerordentlich langlebig, was die Tür für eingehendere Untersuchungen weit aufstößt.

Bild: Mehrere Zehntausend Gaspartikel organisieren sich spontan in einer selbstbestimmten kristallinen Struktur und weisen gleichzeitig eine gemeinsame makroskopische Wellenfunktion auf - beides Merkmale von Suprasolidität. Bild © Uni Innsbruck

(23.04.2019)

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Suprasolidität; Bild © Uni Innsbruck

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Quantenwelt: Zufall hilft beim Messen

Das neue Verfahren basiert auf der wiederholten Messung von zufällig gewählten Veränderungen von einzelnen Teilen des Quantensystems. (Bild © IQOQI Innsbruck/M.R.Knabl)

Durch zufällig gewählte Messungen können Physiker die Quantenverschränkung von Vielteilchensystemen bestimmen. Mit dem neuen Verfahren lassen sich Quantensimulationen auf eine größere Zahl von Quantenteilchen ausweiten. Die Forscher berichten in der Fachzeitschrift Science über die erste erfolgreiche Demonstration dieses von Innsbrucker Theoretikern entwickelten Messverfahrens.

(18.04.2019)

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Das neue Verfahren basiert auf der wiederholten Messung von zufällig gewählten Veränderungen von einzelnen Teilen des Quantensystems. (Bild © IQOQI Innsbruck/M.R.Knabl)

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Internationale Exoplanetentagung in Graz

Plato mit Sternenhimmel; Bild © OHB System AG

Vom 15. bis 18. April 2019 veranstaltet das Grazer Institut für Weltraumforschung (IWF) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften eine internationale Tagung unter dem Titel "PLATO Week #8", die am Campus Inffeld der Technischen Universität Graz stattfinden wird. Das Thema sind Exoplaneten - also Planeten außerhalb unseres Sonnensystems.

PLATO (PLAnetary Transits and Oscillations) ist eine ESA-Mission, die 2026 ins All starten und eine Million Sterne nach erdähnlichen Planeten absuchen soll. Dazu ist der Satellit mit 26 Teleskopen ausgestattet. Hochpräzise photometrische Messungen werden Auskunft über die Existenz von sogenannten Exoplaneten, also Planeten außerhalb unseres Sonnensystems, geben.

Mittlerweile ist die Existenz von fast 4000 Exoplaneten bestätigt. "Obwohl die Exoplanetologie noch eine eher junge Wissenschaft ist, hat sie bereits großes Interesse in der Öffentlichkeit geweckt", schwärmt IWF-Gruppenleiter Luca Fossati von seinem Forschungsgebiet. Er und sein Kollege Manfred Steller, Leiter der Gruppe "Bordcomputer" am IWF, sind mit ihren Teams in die Entwicklung der Messinstrumente aber auch in die wissenschaftliche Vorbereitung der Mission involviert, und konnte daher diese internationale Tagung in die steirische Landeshauptstadt holen. "Mit über 130 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus aller Welt wurden unsere Erwartungen weit übertroffen", freut sich Steller. "Umso mehr gilt unser Dank der TU Graz, die uns ihre Hörsäle kostenlos zur Verfügung gestellt hat."

Im Rahmen der Tagung hält Heike Rauer, Direktorin des DLR-Instituts für Planetenforschung, am Montag, 15. April, um 19 Uhr einen öffentlichen Vortrag über "Extrasolare Planeten. Die Suche nach fremden Welten außerhalb des Sonnensystems". Um Anmeldung bis 14. April wird gebeten.

(10.04.2019)

PLATO ist ein satelliten-gestütztes Observatorium für den Einsatz im Weltraum, das Exoplaneten in der Umlaufbahn anderer Sonnensysteme aufspüren und erforschen wird; Bild © OHB System AG

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Mit künstlicher Intelligenz im Schwarm unterwegs

Heuschreckenschwärme können in vielen Regionen zur Plage werden; Foto © Luis Daniel Carbia Cabeza (CC BY 2.0, https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/)

Dem Schwarmverhalten von Lebewesen und Robotern sind Wissenschaftler der Universitäten Innsbruck und Konstanz mit künstlicher Intelligenz auf der Spur. Sie benutzen Methoden des maschinellen Lernens, um kollektive Bewegung zu modellieren, ohne dabei das Verhalten der Individuen von vornherein festzulegen. Im Fachjournal PLoS One untersuchen sie auf diese Weise das Verhalten von Wanderheuschrecken.

(26.02.2019)

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Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Fallmann verstorben

Wolfgang Fallmann; Foto © Thomas Blazina

Wir trauern um Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Fallmann, der am 3. Februar 2019, einen Tag vor seinem 82. Geburtstag, unerwartet verstorben ist.

Wolfgang Fallmann hat sich unschätzbare Verdienste um die experimentelle Halbleiter- und Festkörperphysik sowie um die Mikroelektronik und Mikrosensorik in Österreich erworben, indem er mit dem Aufbau eines zeitgemäßen Mikrotechnologie-Labors in den Siebziger Jahren erstmals in Österreich die Möglichkeit etablierte, Proben für physikalische Experimente und Prototypen von Bauelementen mit definierten, reproduzierbaren Abmessungen und Eigenschaften zu erstellen. Das von ihm an der Technischen Universität Wien errichtete und am 14. März 1974 eröffnete erste österreichische universitäre  Halbleitertechnologielabor war Keimzelle für zahlreiche universitäre und außeruniversitäre Aktivitäten auf dem Gebiet der Mikroelektronik in Österreich, die ohne dieses Labor wohl erst viel später oder gar nicht entstanden wären. Nicht zuletzt konnten auch wichtige Arbeiten auf dem Gebiet der Mikrosensorik in dem von Wolfgang Fallmann konzipierten Labor realisiert werden. In der Folge war Wolfgang Fallmann maßgeblich an der breiteren Etablierung mikro- und nanoelektronischer Technologien in Österreich, sowohl im universitären als auch im industriellen Bereich, beteiligt.

Mit Wolfgang Fallmann verliert Österreich einen Pionier der Mikro- und Nanotechnologie, einen großen Universitätslehrer und einen Menschen mit höchsten Qualitäten.

(14.02.2019)

Ausführlicher Nachruf für Wolfgang Fallmann

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Erdmagnetfeld schwingt wie eine Trommel - Neue Ergebnisse der NASA-Mission THEMIS

THEMIS in der Erdmagnetosphäre; Bild © NASA

In einer aktuellen "Nature Communications"-Studie gelingt einem internationalen Team, dem auch das Grazer Institut für Weltraumforschung (IWF) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften angehört, erstmals der Nachweis von stehenden Wellen auf der Außenhaut des Erdmagnetfeldes.

(12.02.2019)

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THEMIS in der Erdmagnetosphäre; Bild © NASA

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Grosse Ehre für Grazer Weltraumforscherin - Rumi Nakamura zum "AGU Fellow" gewählt

Rumi Nakamura bei der "Honors Ceremony" im Rahmen der AGU-Herbsttagung in Washington, D.C.; Foto @ IWF/Plaschke

Bereits im August wurde Rumi Nakamura, Gruppenleiterin am Grazer Institut für Weltraumforschung (IWF) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW), zum "Fellow" der American Geophysical Union (AGU) gewählt. Die Ehrung fand gestern im Rahmen der AGU-Herbsttagung in Washington, D.C. statt.

(13.12.2018)

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Rumi Nakamura bei der "Honors Ceremony" im Rahmen der AGU-Herbsttagung in Washington, D.C.; Foto @ IWF/Plaschke

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