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Current Scientific News and Reports of the OePG

Due to the rising cost of printing and distribution, the publication of the OePG's periodical <Physik|AT> had to be discontinued by the end of 2010. This page contains current scientific news and reports that previously would have been published in the periodical. After a certain period, currently one year, older contributions are moved to the Archive of the Scientific News and Contributions of the OePG, where they will remain for an unlimited time.

You can find more current scientific contributions and reports at the website of Europhysics News, which is freely accessible.

Quantenphysiker erzielen Verschränkungsrekord

Illustration der neuen exotischen Quantenzustände, die in Innsbruck erzeugt wurden; Bild © IQOQI Innsbruck/Harald Ritsch

Quantenverschränkung ist eine zentrale Grundlage für die neuen Quantentechnologien des 21. Jahrhunderts. Nun präsentiert ein deutsch-österreichisches Forschungsteam das bisher größte, verschränkte Quantenregister individuell kontrollierbarer Systeme aus insgesamt 20 Quantenbits. Die Physiker in Innsbruck, Wien und Ulm treiben dabei die experimentellen und theoretischen Methoden an die Grenzen des derzeit Möglichen.

Das Bild zeigt die neuen exotischen Quantenzustände, die in Innsbruck erzeugt wurden. Zu sehen ist die Erzeugung der Quantenverschränkung in einer Kette von 20 einzelnen Atomen. Beobachtet wurde die Verschränkung zwischen benachbarten Atompaaren (blau), Atomdrillingen (rosa), Vierlingen (rot) und Fünflingen (gelb), bevor das System zu komplex wurde, um es mit bestehenden Techniken zu charakterisieren. (Bild © IQOQI Innsbruck/Harald Ritsch)

(11.04.2018)

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Illustration der neuen exotischen Quantenzustände, die in Innsbruck erzeugt wurden; Bild © IQOQI Innsbruck/Harald Ritsch

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H.E.S.S.-Teleskope: 15 Jahre Erforschung der Milchstraße

Die galaktischen Gammastrahlenquellen der Milchstraße über den H.E.S.S.-Teleskopen in Namibia; Bild © F. Acero/H.E.S.S. Collaboration (Montage)

Seit 15 Jahren erforschen die H.E.S.S.-Teleskope die Milchstraße im Gammalicht. Aus diesem Anlass hat die H.E.S.S.-Kollaboration nun ihre bisher größte Zusammenstellung von wissenschaftlichen Ergebnissen in einer Sonderausgabe der Zeitschrift Astronomy and Astrophysics veröffentlicht. Unter den mehr als einem Dutzend Beiträgen befinden sich eine umfangreiche Durchmusterung der Galaktischen Ebene, Studien von Populationen von Pulsarwindnebeln und Supernova-Überresten, sowie Suchen nach neuen Arten von zuvor im sehr hochenergetischen Gammalicht noch nicht entdeckten Objekten wie Mikroquasaren oder Schockwellen um schnelle Sterne. Dieser umfassende Datensatz wird in den Jahren bis zur Inbetriebnahme des Nachfolgeprojekts Cherenkov Telescope Array in den 2020er-Jahren den Stand der Forschung in der Hochenergie-Astrophysik darstellen.

(09.04.2018)

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Die galaktischen Gammastrahlenquellen der Milchstraße über den H.E.S.S.-Teleskopen in Namibia; Bild © F. Acero/H.E.S.S. Collaboration (Montage)

Ansicht der H.E.S.S.-Anlage in Namibia mit den vier 12 m Teleskopen und dem neuen 28 m H.E.S.S. II-Teleskop; Bild © Clementina Medina/H.E.S.S. Collaboration

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ERC Advanced Grant für Innsbrucker Physiker

Hanns-Christoph Nägerl; Foto © Die Fotografen

Der Quantenphysiker Hanns-Christoph Nägerl vom Institut für Experimentalphysik der Universität Innsbruck erhält vom Europäischen Forschungsrat (ERC) einen Advanced Grant und damit über 2,4 Millionen Euro für seine Forschungen zu ultrakalter Quantenmaterie. Es ist dies der höchstdotierte und prestigeträchtigste europäische Wissenschaftspreis.

(04.04.2018)

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Quasiteilchen in Quantengas nachgewiesen

Rotonen in einem zigarrenförmigen Quantengas aus magnetischen Atomen; Bild © IQOQI Innsbruck/Harald Ritsch

Innsbrucker Experimentalphysiker haben gemeinsam mit Theoretikern aus Innsbruck und Hannover erstmals sogenannte Rotonen in einem Quantengas nachgewiesen. Diese Quasiteilchen wurden für die Beschreibung der seltsamen Eigenschaften von supraflüssigem Helium eingeführt. Die im Fachmagazin Nature Physics veröffentlichte Arbeit beschreibt ähnliche Phänomene in einem Quantengas und ebnet den Weg zu einem besseren Verständnis paradigmatischer Zustände von Quantenflüssigkeiten wie Suprafestkörpern.

(06.03.2018)

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In einem zigarrenförmigen Quantengas aus magnetischen Atomen können sich Rotonen zeigen: Ein Sattel im Energie-Gebirgskamm begünstigt elementare Anregungen;Bild © IQOQI Innsbruck/Harald Ritsch

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Aufheizung der Sonnenatmosphäre enträtselt

Die magnetische Struktur der Atmosphäre eines Sonnenflecks während der Beobachtungen; Bild © IWF/ÖAW

In einer aktuellen „Nature Physics“-Studie gelingt einem internationalen Team, dem auch das Grazer Institut für Weltraumforschung (IWF) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften angehört, erstmals der Nachweis für die Aufheizung der Sonnenatmosphäre durch Plasmawellen. Diese Beobachtung bedeutet einen Durchbruch in der Beantwortung einer Frage, die die Wissenschaft seit Jahrzehnten beschäftigt.

(05.03.2018)

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Die magnetische Struktur der Atmosphäre eines Sonnenflecks während der Beobachtungen; Bild © IWF/ÖAW

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Quantencomputer "Made in Austria" kommt

Quantenprofessor Rainer Blatt erläutert LH Günther Platter, BM Heinz Faßmann und Rektor Tilmann Märk die Funktionsweise des Quantencomputers. Foto © Uni Innsbruck

Das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung (BMBWF) ermöglicht der Universität Innsbruck eine Beteiligung an dem Spin-off Alpine Quantum Technologies GmbH (AQT). Dessen Ziel ist, in den nächsten Jahren in Österreich einen kommerziellen Quantencomputer zu bauen.

(11.02.2018)

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v.l.: Landesrat Bernhard Tilg, Landeshauptmann Günther Platter, Bundesminister Heinz Faßmann, Physiker Rainer Blatt, Rektor Tilmann Märk und Physiker Thomas Monz; Foto © Uni Innsbruck

Quantenprofessor Rainer Blatt erläutert LH Günther Platter, BM Heinz Faßmann und Rektor Tilmann Märk die Funktionsweise des Quantencomputers. Foto © Uni Innsbruck

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Chinesischer Erdbebensatellit CSES erfolgreich gestartet

Start des chinesischen Erdbebensatelliten CSES; Foto © IWF/ÖAW

Der chinesische Erdbebensatellit CSES wurde heute um 08:50 Uhr MEZ erfolgreich an Bord einer Rakete vom Typ Langer Marsch 2D in den Weltraum gestartet. Alle Raketenstufen wurden planmäßig abgetrennt und die Nutzlast in den vorgesehenen Orbit gebracht. Am Sonntag soll der über fünf Meter lange Ausleger (Boom) mit dem Magnetfeldsensor ausgeklappt werden. Danach wird das Grazer Team das Quanteninterferenz-Magnetometer erstmals in Betrieb nehmen.

(02.02.2018)

Start des chinesischen Erdbebensatelliten CSES; Foto © IWF/ÖAW

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Countdown für chinesischen Satelliten CSES - Weltrauminstitut der ÖAW und TU Graz mit an Bord

R. Lammegger, A. Pollinger und W. Magnes (v.l.n.r.) vertreten das Grazer CDSM-Team in China; © IWF/ÖAW - Aris Valavanoglou)

In den Morgenstunden des 2. Februar 2018 startet der China Seismo-Electromagnetic Satellite (CSES) vom Jiuquan Satellite Launch Center in der Wüste Gobi in den erdnahen Weltraum. Das Institut für Weltraumforschung (IWF) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) und das Institut für Experimentalphysik der Technischen Universität Graz steuern ein Quanteninterferenz-Magnetometer bei.

(31.01.2018)

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R. Lammegger, A. Pollinger und W. Magnes (v.l.n.r.) vertreten das Grazer CDSM-Team in China; © IWF/ÖAW - Aris Valavanoglou)

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Rumi Nakamura in Europäische Akademie der Wissenschaften und Künste aufgenommen

Logo der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste; © EASA

Im Jänner wurde Rumi Nakamura, Gruppenleiterin am Grazer Institut für Weltraumforschung (IWF) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW), zum ordentlichen Mitglied der Klasse VI (Technische und Umweltwissenschaften) der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste gewählt.

(22.01.2018)

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Maschinelles Lernen im Quantenlabor

Quanten-Agent; Bild © Harald Ritsch

Auf dem Weg zum intelligenten Labor präsentieren Physiker der Universitäten Innsbruck und Wien ein lernfähiges Programm, das eigenständig Quantenexperimente entwirft. In ersten Versuchen hat das System selbständig experimentelle Techniken (wieder)entdeckt, die heute in modernen quantenoptischen Labors Standard sind. Dies zeigt, dass Maschinen in Zukunft auch eine kreativ unterstützende Rolle in der Forschung einnehmen könnten.

(19.01.2018)

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Der künstliche Agent stellt aus optischen Elementen wie diesem Strahlteiler neue und optimierte physikalische Experimente zusammen; Bild © Harald Ritsch

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Peter Zoller erhält Lamb-Award

Peter Zoller; Foto © IQOQI Innsbruck

In dieser Woche wird Quanten-Vordenker Peter Zoller in den USA mit den 2018 Willis Lamb Award for Laser Physics and Quantum Optics ausgezeichnet. Die Verleihung findet am Mittwoch im Rahmen des Winterkolloquiums der Physics-of-Quantum-Electronics-Konferenz in Snowbird, Utah, statt. Neben Zoller werden auch der Chinese Jian-Wei Pan und der Deutsche Ernst Rasel ausgezeichnet.

(08.01.2018)

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Fehlerfrei ins Quantencomputer-Zeitalter

Ein mehrstufiger Korrekturprozess sorgt im Quantencomputer für fehlerfreies Rechnen; Bild © IQOQI Innsbruck/Harald Ritsch

Heute verfügbare Ionenfallen-Technologien eignen sich als Basis für den Bau von großen Quantencomputern. Das zeigen Untersuchungen eines internationalen Forscherteams, deren Ergebnisse nun in der Fachzeitschrift Physical Review X veröffentlicht wurden. Die Wissenschaftler haben für Ionenfallen maßgeschneiderte Protokolle entwickelt, mit denen auftretende Fehler jederzeit entdeckt und korrigiert werden können.

(18.12.2017)

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Ein mehrstufiger Korrekturprozess sorgt im Quantencomputer für fehlerfreies Rechnen; Bild © IQOQI Innsbruck/Harald Ritsch

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Christian-Doppler-Preis für vier junge Wissenschafterinnen und Wissenschafter

Preisträger/innen des Christian Doppler-Preises 2017; Foto © LMZ Franz Neumayr/SB

Christian Prehal (Studierendenpreisträger 2014 der ÖPG), Reinhard Wagner, Brigitta Elsässer und Robert R. Junker: Diese vier jungen Wissenschafterinnen und Wissenschafter hat das Land am 04.12.2017 mit dem 3.000 Euro dotierten Christian-Doppler-Preis 2017 ausgezeichnet." Die jungen Salzburger Forscherinnen und Forscher genießen mit ihren Forschungsergebnissen international Beachtung", so Landesrätin Berthold.

(06.12.2017)

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Website des Christian-Doppler-Fonds

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ERC-Grant für Astrophysikerin an der Uni Innsbruck

Univ.-Prof. Dr. Michela Mapelli; Foto © Universität Innsbruck

Die Astrophysikerin Michela Mapelli erhält einen ERC Consolidator Grant, der mit bis zu zwei Millionen Euro für fünf Jahre dotiert ist. Mapelli ist seit September 2017 Professorin am Institut für Astro- und Teilchenphysik, sie erforscht die Entstehung binärer schwarzer Löcher.

(05.12.2017)

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Schrödinger-Nachlass: Ein Teil geht an die Universität Innsbruck

Leonhard Braunizer (mi.) mit Rektor Tilmann Märk und Vizerektorin Ulrike Tanzer; Foto © Uni Innsbruck

Teilnachlässe der österreichischen Physiker Erwin Schrödinger und Arthur March gehen als Leihgaben an das Forschungsinstitut Brenner-Archiv der Universität Innsbruck. Zur Verfügung gestellt wurde die umfangreiche Sammlung von den Angehörigen dieser weltbekannten Wissenschaftler.

(27.11.2017)

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Leonhard Braunizer (mi.) mit Rektor Tilmann Märk und Vizerektorin Ulrike Tanzer; Foto © Uni Innsbruck

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Tornados im Weltraum - Neue Ergebnisse der NASA-Mission MMS

Aufbrechen der Magnetopause durch Oberflächenwellen; Bild © IWF/ÖAW

In einer aktuellen Studie, die in der Zeitschrift „Nature Communications“ erschienen ist, schildert ein internationales Team unter der Leitung des Grazer Instituts für Weltraumforschung (IWF) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften die neuesten Forschungsergebnisse der vier MMS-Satelliten der NASA, die seit zweieinhalb Jahren erfolgreich die Magnetosphäre unserer Erde untersuchen.

(17.11.2017)

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Aufbrechen der Magnetopause durch Oberflächenwellen; Bild © IWF/ÖAW

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Lise Meitner Lecture 2017 in Wien: Nicola Spaldin, "New Materials for a New Age"

New Materials for a New Age; Bild © Nicola Spaldin

Die österreichische Lise Meitner-Lecture 2017 von Nicola Spaldin, "New Materials for a New Age", hat am 13. November 2017 in Wien stattgefunden.

Jeder Fortschritt in der menschlichen Zivilisation von der Steinzeit bis zum heutigen Silizium-Zeitalter wurde von der Entwicklung neuer Materialien getrieben. Frau Spaldin präsentierte in ihrem Vortrag eine neue Klasse von Materialien - Multiferroics -, die einerseits eine Spielwiese für aufregende Grundlagen-Untersuchungen bieten, andererseits aber auch als Basis für neue Nach-Silizium-Technologien in Frage kommen können.

(16.11.2017)

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Gruppenbild nach der Veranstaltung (Foto © Monika Ritsch-Marte)

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Feltrinelli-Preis für Francesca Ferlaino

Francesca Ferlaino; Foto © Martin Vandory

Die Quantenphysikerin Francesca Ferlaino erhält in dieser Woche den Antonio-Feltrinelli-Nachwuchspreis in Physik. Diese mit 50.000 Euro dotierte Auszeichnung wird heuer erstmals vergeben und geht an italienische Gelehrte unter 40 Jahren, die in ihrem Fach außergewöhnliche und international beachtete Erfolge erzielt haben.

(08.11.2017)

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Francesca Ferlaino; Foto © Martin Vandory

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Forscher entwerfen Datenbus für Quantencomputer

Innsbrucker Physiker haben ein Verfahren entwickelt, mit dem unterschiedlich kodierte Quantensysteme verbunden werden können. Bild © Uni Innsbruck/Harald Ritsch

Die Quantenwelt ist sehr fragil. Fehlerkorrekturcodes helfen, Quanteninformation vor Störungen zu schützen. Innsbrucker Quantenphysiker haben nun ein Verfahren entwickelt, mit dem unterschiedlich kodierte Bauteile wie Prozessor und Speicher miteinander verbunden werden können. Mit der in der Fachzeitschrift Nature Communications präsentierten Methode kann ein Datenbus für Quantencomputer konstruiert werden.

(06.11.2017)

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Innsbrucker Physiker haben ein Verfahren entwickelt, mit dem unterschiedlich kodierte Quantensysteme verbunden werden können. Bild © Uni Innsbruck/Harald Ritsch

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Quantenphysik lässt Nanomagnete schweben

Cosimo Rusconi (li.) und Oriol Romero-Isart (re.) lassen einen Magnetkreisel scheinbar schweben, um ihre Arbeiten zu Nanomagneten zu veranschaulichen; Foto © IQOQI Innsbruck/M.R.Knabl

Quanteneigenschaften lassen Nanomagnete über einem statischen Magnetfeld schweben, obwohl das laut dem klassischen Earnshaw-Theorem eigentlich unmöglich ist. Das zeigen Innsbrucker Quantenphysiker um Oriol Romero-Isart in zwei aktuellen Arbeiten. Verantwortlich dafür ist der Drehimpuls von Elektronen, aus dem auch der Magnetismus entspringt.

(27.10.2017)

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Cosimo Rusconi (li.) und Oriol Romero-Isart (re.) lassen einen Magnetkreisel scheinbar schweben, um ihre Arbeiten zu Nanomagneten zu veranschaulichen; Foto © IQOQI Innsbruck/M.R.Knabl

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Neue NASA-Mission mit Grazer Beteiligung - Mini-Satellit wird Exoplaneten erforschen

Künstlerische Darstellung des CUTE-Satelliten im Flug; © LASP/UCB

Die NASA hat den Bau eines Nanosatelliten zur Erforschung extrasolarer Planeten und ihrer Atmosphäre beschlossen. Die Mission CUTE wird von der University of Colorado, Boulder (USA) geleitet. Das Grazer Institut für Weltraumforschung (IWF) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften ist der wichtigste nicht-amerikanische Partner.

(12.10.2017)

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Künstlerische Darstellung des CUTE-Satelliten im Flug; © LASP/UCB

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Das Physik-WPG am Europagymnasium Baumgartenberg geht in die Luft

Europagymnasium Baumgartenberg; Foto © Michael Himmelsbach

Lange Zeit vor den Maturaprüfungen wurde im Physik-WPG (WPG = Wahlpflichtgegenstand) der 8. Klassen das Projekt ‚Wetterballon‘ ins Leben gerufen. Nach den ersten Überlegungen war sehr schnell klar, dass ein Wetterballon sehr viel mehr ist, als ein übergroßer Geburtstagsballon, nämlich, dass damit Druck, Temperatur, Steighöhe und -geschwindigkeit, GPS-genaue Position und einiges mehr bestimmt werden können, wenn man eine kleine Forschungsstation mitschickt.

(02.10.2017)

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Neue Aufgaben für Grazer Weltraumforscher

Logos Academia Europaea und International Academy of Astronautics (IAA)

Im September wurden Wolfgang Baumjohann, Direktor des Grazer Instituts für Weltraumforschung (IWF) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW), und IWF-Gruppenleiterin Rumi Nakamura in zwei hochkarätige Akademien gewählt.

IWF-Direktor Baumjohann wurde am 4. September in Budapest zum Mitglied der „Academia Europaea” gewählt. Die „Academia Europaea“ ist eine europäische wissenschaftliche Gesellschaft, die im Jahr 1988 gegründet wurde. Die Mitgliedschaft wird durch Einladung an europäische Wissenschaftler nach Vorschlag einer Gutachterkommission erworben. Die Wahl wird durch den Rat der Gesellschaft bestätigt. Aktuell hat die Gesellschaft über 3500 Mitglieder unterschiedlichste Disziplinen.

IWF-Gruppenleiterin Rumi Nakamura ist seit 2011 Vollmitglied der „International Academy of Astronautics“ (IAA) und wurde nun in den Vorstand gewählt. Dieses „Board of Trustees” besteht aus dem Präsidium und Vertretern der vier Fachsektionen. Rumi Nakamura vertritt die Sektion 1, Grundlagenforschung. Die IAA wurde 1960 in Stockholm gegründet. Seither hat die IAA regelmäßig die weltweit führenden RaumfahrtexpertInnen versammelt, um aktuelle Themen der Weltraumforschung und -technologie zu diskutieren und der friedlichen Nutzung des Weltraums und der Erforschung des Sonnensystems eine Richtung vorzugeben.

(27.09.2017)

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Großes Finale von Cassini - Das Ende der Saturnmission

Eintritt von Cassini in die Atmosphäre des Gasplaneten Saturn; Bild © NASA/JPL-Caltech

Mit einem kontrollierten Absturz in die Saturnatmosphäre wird die NASA-Mission Cassini am 15. September zu Ende gehen. Bis zum Schluss werden acht der zwölf Messgeräte an Bord der Raumsonde noch wissenschaftliche Daten sammeln. Die letzten Radiosignale werden gegen 13:54 MESZ erwartet.

(12.09.2017)

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Eintritt von Cassini in die Atmosphäre des Gasplaneten Saturn; Bild © NASA/JPL-Caltech

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Neues Werkzeug erlaubt komplexe Quantensimulationen

Quantensimulator; Bild © IQOQI Innsbruck/Harald Ritsch

Bald schon wollen Physiker mit Hilfe von Quantensimulatoren Probleme lösen, an denen herkömmliche Computer scheitern. Dafür benötigen sie aber neue Werkzeuge, um sicherzustellen, dass die Simulatoren richtig arbeiten. Innsbrucker Forscher um Rainer Blatt und Christian Roos haben nun gemeinsam mit Forschern der Universitäten Ulm und Strathclyde ein neues Verfahren im Labor umgesetzt, mit dem auch komplexe Quantenzustände effizient charakterisiert werden können. Die Matrix-Produkt-Zustands-
Tomographie könnte zu einem neuen Standardwerkzeug für Quantensimulatoren werden.

Die Abbildung visualisiert eine Kette gespeicherter Ionen, die miteinander in Wechselwirkung treten. Daraus resultiert ein komplexer Quantenzustand (Psi), der durch Messungen an benachbarten Gruppen von Ionen rekonstruiert werden kann. Bild © IQOQI Innsbruck/Harald Ritsch

(05.09.2017)

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Quantensimulator; Bild © IQOQI Innsbruck/Harald Ritsch

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Sonnensturm-Vorhersagen im Test - Raumsonden-Flotte überprüft Modellrechnungen

Sonnensturm im August 2012, der später die Erde gestreift hat (© NASA Goddard Space Flight Center)

Ein internationales Team unter der Leitung des Grazer Instituts für Weltraumforschung (IWF) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften hat erstmals die Vorhersage von Sonnenstürmen mit den Langzeit-Daten mehrerer Raumsonden getestet. Die Ergebnisse wurden nun in der Fachzeitschrift Space Weather veröffentlicht.

(05.09.2017)

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Sonnensturm im August 2012, der später die Erde gestreift hat (© NASA Goddard Space Flight Center)

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"Fehlender" Kohlenstoff in der Atmosphäre aufgespürt

Luftqualität und Klima werden durch chemische Prozesse in der Atmosphäre beeinflusst, biogenem Kohlenstoff kommt dabei eine wichtige Rolle zu. Ein internationales Forschungsteam unter Beteiligung von Innsbrucker Physikern präsentiert nun im Fachmagazin Nature Geoscience erstmals eine Gesamtschau der organischen Kohlenstoffe in der Atmosphäre über einem Waldgebiet in den USA. Ein Drittel der Gesamtmenge besteht demnach aus bisher nicht gemessenen Verbindungen.

(04.09.2017)

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Am Fuße dieses 26 Meter hohen Messturms befindet sich ein Protonen-Tausch-Reaktions-Time-of-Flight-Spektrometer (PTR-ToF-MS), das in Innsbruck entwickelt wurde. Foto © Thomas Karl

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Topologische Quantenzustände einfach aufspüren

Topologische Quantenzustände in einem ultrakalten Gas; Bild © IQOQI Innsbruck / Harald Ritsch

Durch gezieltes Aufheizen von Quantenmaterie können exotische Materiezustände aufgespürt werden. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommen Theoretische Physiker um Nathan Goldman (Brüssel) und Peter Zoller (Innsbruck) in einer aktuellen Arbeit im Fachmagazin Science Advances. Sie liefern damit ein universell einsetzbares Werkzeug für die Suche nach topologischen Quantenzuständen.

(18.08.2017)

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In einem ultrakalten Gas sollte sich der neu entdeckte Effekt besonders gut nachweisen lassen; Bild © IQOQI Innsbruck / Harald Ritsch

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Energieveranstaltung für Schüler und Schülerinnen 2017

Peraugymnasium Villach

Der Arbeitskreis "Energie" der ÖPG organisierte am Vormittag des 18. Mai 2017 eine Vortragsveranstaltung sowie am Nachmittag des 22. Juni 2017 die Vorführung physikalischer Experimente für Schüler und Schülerinnen im Peraugymnasium in der Draustadt Villach. Die in unserer Gesellschaft aktuelle Themenstellung der „Digitalisierung“ lieferte das Leitmotiv zur Energieveranstaltung mit dem Thema "Digitalisierung in der Energiewirtschaft – kommt der Strom in Zukunft noch aus dem Kraftwerk?"

(17.08.2017)

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Sommertechnikum begeistert Frauen für die MINT-Fächer

Die Teilnehmerinnen am Sommertechnikum MINT der Uni Innsbruck mit Vizerektor Bernhard Fügenschuh und Leiterin Ramona Huber. Foto © Uni Innsbruck

In diesem Jahr bietet die Universität Innsbruck zum ersten Mal
Schülerinnen die Möglichkeit, im Sommer in technische und
naturwissenschaftliche Studien hineinzuschnuppern. Insgesamt 18
Mädchen aus Tirol besuchen im Juli und August ein bezahltes
Praktikum in Betrieben oder Universitätsinstituten sowie eine
Sommerschule an der Universität.

(24.07.2017)

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Die Teilnehmerinnen am Sommertechnikum MINT der Uni Innsbruck mit Vizerektor Bernhard Fügenschuh und Leiterin Ramona Huber. Foto © Uni Innsbruck

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Medard W. Welch-Award der American Vacuum Society an Prof. Hans-Peter Steinrück

Hans-Peter Steinrück; Foto © American Vacuum Society

Der diesjährige Medard W. Welch-Award der American Vacuum Society wurde an das langjährige Mitglied der ÖPG, Prof. Hans-Peter Steinrück, Universität Erlangen-Nürnberg, "for his pioneering studies on the properties and reactivity of the surfaces of ionic liquids employing the methods of surface science" verliehen. Wir gratulieren!

(01.07.2017)

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Atomen beim Wettstreit um Bindungen zugeschaut

Innsbrucker Forscher beobachten komplexe chemische Reaktionen auf atomarer Ebene; Bild © Uni Innsbruck

Auf atomarer Ebene beobachten Innsbrucker Physiker und Chemiker um Roland Wester im Labor komplexe chemische Reaktionen. In einer Arbeit in der Fachzeitschrift Nature Communications liefern die Forscher nun eine Antwort auf eine alte Frage zum Wettstreit zweier wichtiger Reaktionsmechanismen der organischen Chemie.

(22.06.2017)

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Roland Wester; Bild © Uni Innsbruck

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Auf der Suche nach einer zweiten Erde - Grünes Licht für neue Exoplaneten-Mission der ESA

Weltraumteleskop PLATO auf der Suche nach neuen, exotischen Welten und erdähnlichen Planeten in weit entfernten Sternsystemen; © DLR/Susanne Pieth

In der Sitzung ihres wissenschaftlichen Programmkomitees am 20. Juni hat die Europäische Weltraumorganisation ESA den Bau eines neuen Weltraumteleskops zur Entdeckung erdähnlicher Planeten beschlossen. Mit der Mission PLATO setzt das Grazer Institut für Weltraumforschung (IWF) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften seine Suche nach Exoplaneten fort.

(21.06.2017)

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Weltraumteleskop PLATO auf der Suche nach neuen, exotischen Welten und erdähnlichen Planeten in weit entfernten Sternsystemen; © DLR/Susanne Pieth

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Wittgenstein-Preis und START-Preis für die Uni Innsbruck

Wittgenstein-Preisträger Hanns-Christoph Nägerl (li.) und START-Preisträger Wolfgang Lechner (re.); Foto © Uni Innsbruck

Der Quantenphysiker Hanns-Christoph Nägerl erhält den diesjährigen Wittgenstein-Preis, Österreichs höchstdotierter und prestigeträchtigster Wissenschaftspreis. Außerdem geht einer der begehrten START-Preise für Nachwuchswissenschaftler an den Theoretischen Physiker Wolfgang Lechner.

(19.06.2017)

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Neues aus der Magnetosphäre der Erde - NASA-Mission MMS nimmt Magnetopause unter die Lupe

Untersuchungsgebiete der MMS-Satelliten; Bild © NASA

In einer aktuellen Studie, die im Forschungsmagazin „Science“ erschienen ist, beschreibt ein internationales Team, dem auch das Grazer Institut für Weltraumforschung (IWF) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften angehört, die klein-skalige Struktur und das Kräftegleichgewicht der Magnetopause der Erde.

(02.06.2017)

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Untersuchungsgebiete der MMS-Satelliten; Bild © NASA

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Newton auf den Kopf gestellt

Oszillationsbewegung eines Quantenteilchens durch ein eindimensionales Gas; Bild © Florian Meinert

In der Quantenwelt bewegen sich Objekte nicht immer so, wie wir es im Alltag gewohnt sind. Innsbrucker Experimentalphysiker um Hanns-Christoph Nägerl haben gemeinsam mit Theoretikern in München, Paris und Cambridge ein Quantenteilchen beobachtet, das sich in einer Oszillationsbewegung durch ein eindimensionales Gas bewegt. Sie berichten darüber in der Fachzeitschrift Science.

(01.06.2017)

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Artikel in "Science"

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