Österreichische Physikalische Gesellschaft
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Aktuelle wissenschaftliche Mitteilungen und Berichte der ÖPG

Wegen der stark gestiegenen Kosten der Erstellung und des Vertriebs des im Druck erschienenen Mitteilungsblattes der ÖPG, <Physik|AT>, musste dieses mit Ende 2010 eingestellt werden. Auf dieser Seite werden laufend aktuelle wissenschaftliche Mitteilungen und Beiträge angeboten, die früher als redaktionelle Beiträge im Mitteilungsblatt erschienen wären. Ältere Beiträge werden nach Ablauf eines gewissen Zeitraums (derzeit ein Jahr) ins Archiv der wissenschaftlichen Mitteilungen und Beiträge der ÖPG verschoben, wo sie unbegrenzt zur Verfügung stehen werden.

Weitere aktuelle wissenschaftliche Mitteilungen und Beiträge können Sie auf der (frei zugänglichen) Website der Europhysics News finden.

Neuer Annex zum Echophysics-Museum in Pöllau - Particularium

Particularium; Foto © Karl Riedling, 2019

Das "Particularium" wurde unter dem Motto "Energie - die Sonne auf Erden" als Annex des seit 2010 bestehenden Echophysics-Museums in Pöllau, Steiermark, gegründet und am 19. September 2019 feierlich eröffnet.

Die Ausstellung basiert auf einer Zusammenarbeit von Echophysics mit der TU Graz, Uni Graz, dem Atominstitut und Stift Kremsmünster sowie der Firma AEE Intec, Institut für nachhaltige Technologien.

(20.09.2019)

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Innsbrucker Quantencomputer in der Cloud

v.l.: Prof. Peter Zoller (Uni Innsbruck), Dr. Markus Hoffmann (Google) und Dr. Thomas Monz (AQT); Bild © M. R. Knabl

Die Quantencomputer von Alpine Quantum Technologies (AQT) und Universität Innsbruck unterstützen jetzt das Google-Framework Cirq für die Entwicklung von Quantenalgorithmen. Damit können Forscher und Industriepartner aus aller Welt ihre Quantensoftware auf den Innsbrucker Quantencomputern ausführen.

(16.09.2019)

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v.l.: Prof. Peter Zoller (Uni Innsbruck), Dr. Markus Hoffmann (Google) und Dr. Thomas Monz (AQT); Bild © M. R. Knabl

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Junior BEC Award für Francesca Ferlaino

Francesca Ferlaino; Bild © IQOQI - Simon Fölling

Die Innsbrucker Experimentalphysikerin Francesca Ferlaino erhielt in dieser Woche für ihre bahnbrechenden Arbeiten auf dem Gebiet der dipolaren Quantengase den Junior BEC Award. Diese Auszeichnung für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Bose-Einstein-Kondensation wurde auf einer internationalen Konferenz zu Quantengasen in Spanien verliehen.

(13.09.2019)

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Francesca Ferlaino; Bild © IQOQI - Simon Fölling

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em. o.Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr.techn. Helmut Rauch verstorben

Helmut Rauch

Mit großer Bestürzung erfahren wir vom Ableben von em. o.Univ.-Prof. Dr. Helmut Rauch, der uns am 2. September 2019 für immer verlassen hat. Helmut Rauch war nicht nur ein herausragender Wissenschaftler, dessen Verdienste an dieser Stelle unmöglich in vollem Umfang aufgezählt werden können; er hat auch in der ÖPG in zwei Perioden als Präsident (1995 - 1996 und 2005 - 2006) wichtige Weichenstellungen vorgenommen. In Würdigung dieser seiner Verdienste hat ihn die ÖPG erst im Vorjahr zu ihrem Ehrenmitglied ernannt.

Mit Helmut Rauch verliert die österreichische Physik eine ihrer herausragendsten Persönlichkeiten. Unsere Anteilnahme gilt seiner Familie und allen, die mit ihm befreundet waren.

(04.09.2019)

Nachruf der Technischen Universität Wien

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Quanteninternet nimmt Gestalt an

Quanteninternet; Bild: IQOQI Innsbruck/Harald Ritsch

Ein Team um den Innsbrucker START-Preisträger Ben Lanyon hat erstmals ein mit Materie verschränktes Lichtteilchen über ein 50 Kilometer langes Glasfaserkabel übertragen. Dies ebnet den Weg für die praktische Nutzung von Quantennetzwerken und bedeutet einen Meilenstein auf dem Weg zu einem zukünftigem Quanteninternet.

Bild: In einem nichtlinearen Kristall wird die Wellenlänge des Photons so verändert, dass es über herkömmliche Glasfaserleitungen gesendet werden kann.

(29.08.2019)

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Quanteninternet; Bild: IQOQI Innsbruck/Harald Ritsch

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Bell-Preis für Quantenphysiker Peter Zoller

Peter Zoller; Bild © IQOQI / M. Knabl

Der Innsbrucker Quantenphysiker Peter Zoller wird gemeinsam mit Ignacio Cirac vom Max-Planck-Institut für Quantenoptik in Garching für seine herausragenden Leistungen auf dem Gebiet der Quanteninformationsverarbeitung mit dem John-Stewart-Bell-Preis ausgezeichnet. Die Verleihung dieser internationalen Auszeichnung findet heute an der Universität Toronto in Kanada statt.

(27.08.2019)

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Neue Aufgabe für Grazer Weltraumforscherin

Rumi Nakamura; Bild © Sissi Furgler

Für ihre "herausragenden Leistungen als Wissenschaftlerin" wurde IWF-Gruppenleiterin Rumi Nakamura kürzlich zum Mitglied der "Academia Europaea" gewählt.

Academia Europaea" ist eine europäische wissenschaftliche Gesellschaft, die im Jahr 1988 gegründet wurde. Ihr Ziel ist es, die europäische Forschung zu fördern, Regierungen und internationale Organisationen in wissenschaftlichen Fragen zu beraten und die interdisziplinäre und internationale Forschung voranzutreiben.

(21.08.2019)

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Knobeln auf dem Quanten-Schachbrett

Auf dem "Quanten-Schachbrett" lässt sich das Damenproblem vergleichsweise einfach lösen; Bild © Uni Innsbruck

Physiker der Universität Innsbruck schlagen ein neues Modell vor, mit dem die Überlegenheit von Quantencomputern gegenüber klassischen Supercomputern bei der Lösung von Optimierungsaufgaben gezeigt werden könnte. Sie demonstrieren in einer aktuellen Arbeit, dass schon wenige Quantenteilchen genügen würden, um das mathematisch schwierige Damenproblem im Schach auch für größere Schachbretter zu lösen.

(10.07.2019)

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Atominstitut der TU Wien wird EPS Historic Site

EPS Logo

Im Rahmen eines festlichen Symposiums am 21. und 22. Mai 2019 anlässlich des 80. Geburtstags von Helmut Rauch wurde das Atominstitut der TU Wien in Würdigung der Verdienste von Helmut Rauch um die Neutroneninterferometrie zur EPS Historic Site ernannt. Eine von der Österreichischen Zentralbibliothek für Physik erstellte Video-Dokumentation und die Präsentationsfolien und der Text des Festvortrags "Die Geschichte der Physik" von Peter M. Schuster, gelesen von Hartmut Kahlert, stehen jetzt zur Verfügung.

(09.07.2019)

Video-Dokumentation der Zentralbibliothek für Physik

Präsentationsfolien und der Text des Festvortrags "Die Geschichte der Physik" von Peter M. Schuster

Website des Symposiums

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Planeten als Zeitmaschinen - Exoplaneten geben Vergangenheit ihrer Sterne preis

Roter Zwergstern, der von einem hypothetischen Exoplaneten umkreist wird; © NASA/ESA/G. Bacon (STScI)

In einer Studie, die soeben im Astrophysical Journal erschienen ist, untersuchen Forscher des Grazer Instituts für Weltraumforschung (IWF) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften die Planetensysteme HD3167 und K2-32 und finden heraus, was diese Exoplaneten über die Vergangenheit ihrer Sterne erzählen können.

(02.07.2019)

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Roter Zwergstern, der von einem hypothetischen Exoplaneten umkreist wird; © NASA/ESA/G. Bacon (STScI)

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100 Jahre URSI - Radioastronomen tagen am Grazer Weltrauminstitut

ALMA-Antennen unter der Milchstraße (ALMA - Atacama Large Millimeter/Submillimeter Array, © ESO/José Francisco Salgado)

Die internationale Union der Radiowissenschaften feiert 2019 ihr 100-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass findet am Grazer Institut für Weltraumforschung (IWF) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) ein Symposium statt, das Österreichs Leistungen auf diesem Gebiet beleuchtet und aktuelle internationale Kooperationen diskutiert.

(18.06.2019)

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ALMA-Antennen unter der Milchstraße (ALMA - Atacama Large Millimeter/Submillimeter Array, © ESO/José Francisco Salgado)

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Gottfried Strasser mit dem "Quantum Device Award" des "International Symposium on Compound Semiconductors" (ISCS) ausgezeichnet

Gottfried Strasser; Bild © TU Wien

Das "International Symposium on Compound Semiconductors" hat am 20. Mai 2019 Gottfried Strasser mit dem renommierten "Quantum Device Award" ausgezeichnet: Er hat an der TU Wien Halbleiterstrukturen entwickelt, die gleichzeitig als Laser und als Licht-Detektor funktionieren. Mit seiner Forschungsgruppe deckt er den gesamten Bereich vom Herstellen passender Materialien über die Entwicklung der Nano-Devices bis hin zur praktischen Anwendung im Bereich der Mikro- und Optoelektronik ab. Dass so unterschiedliche Bereiche wie Materialforschung, Planung und Entwicklung von Bauteilen und Herstellung von Schichtsystemen unter einem Dach vereint sind, ist nicht selbstverständlich und zählt zweifellos zu den Erfolgsgeheimnissen des Teams an der TU Wien.

(17.06.2019)

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Laudatio des "International Symposium on Compound Semiconductors"

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Krebsmedikament wird durch langsame Elektronen aktiviert

Strangbrüche in der DNA; Bild © Rebecca Meissner

In der Strahlentherapie werden verschiedene Moleküle erprobt, um die Wirkung der Strahlung auf Krebszellen zu verbessern. Forscher um Stephan Denifl von der Universität Innsbruck beobachteten nun, dass langsame Elektronen von Nimorazol-Molekülen äußerst effektiv eingefangen werden. Dieses Ergebnis kann eine Erklärung für die selektive Wirkung dieses in der Strahlentherapie bereits eingesetzten Wirkstoffs liefern.

(Bild: Durch Strahlung werden Strangbrüche in der DNA erzeugt. Das Nimorazol-Molekül dockt dort an, wo der DNA-Strang gebrochen ist und verhindert damit die Reparatur in der Krebszelle. Bild © Rebecca Meissner)

(04.06.2019)

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Strangbrüche in der DNA; Bild © Rebecca Meissner

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Drei Exokometen um den Stern Beta Pictoris entdeckt

Exokometen rund um Beta Pictoris; Bild © Michaela Pink

An der Universität Innsbruck wurde durch die Auswertung von Daten aus der aktuellen NASA-Mission TESS eine sensationelle Entdeckung gemacht: Sebastian Zieba und Konstanze Zwintz vom Institut für Astro- und Teilchenphysik detektierten gemeinsam mit Kollegen aus Leiden (Niederlande) und Warwick (UK) erstmals mithilfe der TESS-Daten drei Kometen um den 63 Lichtjahre entfernten Stern Beta Pictoris außerhalb unseres Sonnensystems.

(22.05.2019)

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Lichtkurve aus den Daten der NASA-Mission TESS: Die Schwankungen lassen sich auf einen Abfall der Lichtintensität zurückführen und sind somit Hinweise auf Kometen; Bild © Sebastian Zieba / Konstanze Zwintz

Das Weltraumteleskop der NASA, TESS (Transiting Exoplanet Survey Satellite), ist seit April 2018 auf der Suche nach Exoplaneten; Bild © NASA's Goddard Space Flight Center

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Quantenrechnen in der Innsbrucker Cloud

Eine neue Methode ermöglicht leistungsfähige Quantensimulation auf heute verfügbarer Hardware; Bild © IQOQI Innsbruck/Harald Ritsch

Mit einem Quanten-Coprozessor in der Cloud stoßen Innsbrucker Physiker die Tür zur Simulation von bisher kaum lösbaren Fragestellungen in der Chemie,
Materialforschung oder Hochenergiephysik weit auf. Die Forschungsgruppen um Rainer Blatt und Peter Zoller berichten in der Fachzeitschrift Nature, wie sie Phänomene der Teilchenphysik auf 20 Quantenbits simuliert haben und wie der Quantensimulator das Ergebnis erstmals selbständig überprüft hat.

(15.05.2019)

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Eine neue Methode ermöglicht leistungsfähige Quantensimulation auf heute verfügbarer Hardware; Bild © IQOQI Innsbruck/Harald Ritsch

Rick van Bijnen, Christine Maier und Christian Kokail (v.l.); Bild © IQOQI Innsbruck/M.R.Knabl

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Quantensensor für Lichtteilchen

Ein Ion zwischen zwei Hohlspiegeln dient als Quantensensor für Lichtteilchen; Bild © Klemens Schüppert

Ein Photodetektor wandelt Licht in ein elektrisches Signal um, das Licht geht dabei verloren. Nun haben Forscher um Tracy Northup an der Universität Innsbruck einen Quantensensor gebaut, mit dem Lichtteilchen zerstörungsfrei gemessen werden können. Mit ihm lassen sich Quanteneigenschaften von Licht weiter untersuchen.

(03.05.2019)

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Rainer Blatt in die US-Akademie der Wissenschaften gewählt

Rainer Blatt; Bild © IQOQI Innsbruck/M.R.Knabl

Der Innsbrucker Quantenphysiker Rainer Blatt wurde als assoziiertes Mitglied in die amerikanische Nationale Akademie der Wissenschaften gewählt. Diese Ehre wurde bisher nur ganz wenigen österreichischen Wissenschaftlern zuteil. Mit Rainer Blatt und Peter Zoller sind nun gleich zwei Tiroler Physiker in dieser renommierten Einrichtung vertreten.

(02.05.2019)

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Quantenmaterie fest und supraflüssig zugleich

Suprasolidität; Bild © Uni Innsbruck

Forscher um Francesca Ferlaino an der Universität Innsbruck und an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften haben in dipolaren Quantengasen aus Erbium- und Dysprosiumatomen suprasolide Zustände beobachtet. Im Dysprosiumgas ist dieser exotische Materiezustand außerordentlich langlebig, was die Tür für eingehendere Untersuchungen weit aufstößt.

Bild: Mehrere Zehntausend Gaspartikel organisieren sich spontan in einer selbstbestimmten kristallinen Struktur und weisen gleichzeitig eine gemeinsame makroskopische Wellenfunktion auf - beides Merkmale von Suprasolidität. Bild © Uni Innsbruck

(23.04.2019)

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Suprasolidität; Bild © Uni Innsbruck

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Quantenwelt: Zufall hilft beim Messen

Das neue Verfahren basiert auf der wiederholten Messung von zufällig gewählten Veränderungen von einzelnen Teilen des Quantensystems. (Bild © IQOQI Innsbruck/M.R.Knabl)

Durch zufällig gewählte Messungen können Physiker die Quantenverschränkung von Vielteilchensystemen bestimmen. Mit dem neuen Verfahren lassen sich Quantensimulationen auf eine größere Zahl von Quantenteilchen ausweiten. Die Forscher berichten in der Fachzeitschrift Science über die erste erfolgreiche Demonstration dieses von Innsbrucker Theoretikern entwickelten Messverfahrens.

(18.04.2019)

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Das neue Verfahren basiert auf der wiederholten Messung von zufällig gewählten Veränderungen von einzelnen Teilen des Quantensystems. (Bild © IQOQI Innsbruck/M.R.Knabl)

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Internationale Exoplanetentagung in Graz

Plato mit Sternenhimmel; Bild © OHB System AG

Vom 15. bis 18. April 2019 veranstaltet das Grazer Institut für Weltraumforschung (IWF) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften eine internationale Tagung unter dem Titel "PLATO Week #8", die am Campus Inffeld der Technischen Universität Graz stattfinden wird. Das Thema sind Exoplaneten - also Planeten außerhalb unseres Sonnensystems.

PLATO (PLAnetary Transits and Oscillations) ist eine ESA-Mission, die 2026 ins All starten und eine Million Sterne nach erdähnlichen Planeten absuchen soll. Dazu ist der Satellit mit 26 Teleskopen ausgestattet. Hochpräzise photometrische Messungen werden Auskunft über die Existenz von sogenannten Exoplaneten, also Planeten außerhalb unseres Sonnensystems, geben.

Mittlerweile ist die Existenz von fast 4000 Exoplaneten bestätigt. "Obwohl die Exoplanetologie noch eine eher junge Wissenschaft ist, hat sie bereits großes Interesse in der Öffentlichkeit geweckt", schwärmt IWF-Gruppenleiter Luca Fossati von seinem Forschungsgebiet. Er und sein Kollege Manfred Steller, Leiter der Gruppe "Bordcomputer" am IWF, sind mit ihren Teams in die Entwicklung der Messinstrumente aber auch in die wissenschaftliche Vorbereitung der Mission involviert, und konnte daher diese internationale Tagung in die steirische Landeshauptstadt holen. "Mit über 130 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus aller Welt wurden unsere Erwartungen weit übertroffen", freut sich Steller. "Umso mehr gilt unser Dank der TU Graz, die uns ihre Hörsäle kostenlos zur Verfügung gestellt hat."

Im Rahmen der Tagung hält Heike Rauer, Direktorin des DLR-Instituts für Planetenforschung, am Montag, 15. April, um 19 Uhr einen öffentlichen Vortrag über "Extrasolare Planeten. Die Suche nach fremden Welten außerhalb des Sonnensystems". Um Anmeldung bis 14. April wird gebeten.

(10.04.2019)

PLATO ist ein satelliten-gestütztes Observatorium für den Einsatz im Weltraum, das Exoplaneten in der Umlaufbahn anderer Sonnensysteme aufspüren und erforschen wird; Bild © OHB System AG

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Mit künstlicher Intelligenz im Schwarm unterwegs

Heuschreckenschwärme können in vielen Regionen zur Plage werden; Foto © Luis Daniel Carbia Cabeza (CC BY 2.0, https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/)

Dem Schwarmverhalten von Lebewesen und Robotern sind Wissenschaftler der Universitäten Innsbruck und Konstanz mit künstlicher Intelligenz auf der Spur. Sie benutzen Methoden des maschinellen Lernens, um kollektive Bewegung zu modellieren, ohne dabei das Verhalten der Individuen von vornherein festzulegen. Im Fachjournal PLoS One untersuchen sie auf diese Weise das Verhalten von Wanderheuschrecken.

(26.02.2019)

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Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Fallmann verstorben

Wolfgang Fallmann; Foto © Thomas Blazina

Wir trauern um Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Fallmann, der am 3. Februar 2019, einen Tag vor seinem 82. Geburtstag, unerwartet verstorben ist.

Wolfgang Fallmann hat sich unschätzbare Verdienste um die experimentelle Halbleiter- und Festkörperphysik sowie um die Mikroelektronik und Mikrosensorik in Österreich erworben, indem er mit dem Aufbau eines zeitgemäßen Mikrotechnologie-Labors in den Siebziger Jahren erstmals in Österreich die Möglichkeit etablierte, Proben für physikalische Experimente und Prototypen von Bauelementen mit definierten, reproduzierbaren Abmessungen und Eigenschaften zu erstellen. Das von ihm an der Technischen Universität Wien errichtete und am 14. März 1974 eröffnete erste österreichische universitäre  Halbleitertechnologielabor war Keimzelle für zahlreiche universitäre und außeruniversitäre Aktivitäten auf dem Gebiet der Mikroelektronik in Österreich, die ohne dieses Labor wohl erst viel später oder gar nicht entstanden wären. Nicht zuletzt konnten auch wichtige Arbeiten auf dem Gebiet der Mikrosensorik in dem von Wolfgang Fallmann konzipierten Labor realisiert werden. In der Folge war Wolfgang Fallmann maßgeblich an der breiteren Etablierung mikro- und nanoelektronischer Technologien in Österreich, sowohl im universitären als auch im industriellen Bereich, beteiligt.

Mit Wolfgang Fallmann verliert Österreich einen Pionier der Mikro- und Nanotechnologie, einen großen Universitätslehrer und einen Menschen mit höchsten Qualitäten.

(14.02.2019)

Ausführlicher Nachruf für Wolfgang Fallmann

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Erdmagnetfeld schwingt wie eine Trommel - Neue Ergebnisse der NASA-Mission THEMIS

THEMIS in der Erdmagnetosphäre; Bild © NASA

In einer aktuellen "Nature Communications"-Studie gelingt einem internationalen Team, dem auch das Grazer Institut für Weltraumforschung (IWF) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften angehört, erstmals der Nachweis von stehenden Wellen auf der Außenhaut des Erdmagnetfeldes.

(12.02.2019)

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THEMIS in der Erdmagnetosphäre; Bild © NASA

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Grosse Ehre für Grazer Weltraumforscherin - Rumi Nakamura zum "AGU Fellow" gewählt

Rumi Nakamura bei der "Honors Ceremony" im Rahmen der AGU-Herbsttagung in Washington, D.C.; Foto @ IWF/Plaschke

Bereits im August wurde Rumi Nakamura, Gruppenleiterin am Grazer Institut für Weltraumforschung (IWF) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW), zum "Fellow" der American Geophysical Union (AGU) gewählt. Die Ehrung fand gestern im Rahmen der AGU-Herbsttagung in Washington, D.C. statt.

(13.12.2018)

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Rumi Nakamura bei der "Honors Ceremony" im Rahmen der AGU-Herbsttagung in Washington, D.C.; Foto @ IWF/Plaschke

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Countdown für Weltraumwettersatellit - IWF Graz hebt dieses Jahr zum vierten Mal ab

GK2A (im Vordergrund) und GK2B in der Integrationshalle von KARI in Daejeon, Südkorea; © KARI

Morgen Abend um 21.37 Uhr MEZ startet Südkorea den geostationären Satelliten GEO-KOMPSAT-2A (GK2A), der nicht nur das Wetter auf der Erde vorhersagen soll, sondern auch das Weltraumwetter im Visier hat. Mit an Bord sind zwei Magnetfeldsensoren, die vom Grazer Institut für Weltraumforschung (IWF) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften beigesteuert wurden.

(03.12.2018)

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GK2A (im Vordergrund) und GK2B in der Integrationshalle von KARI in Daejeon, Südkorea; © KARI

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Die Geschichte des Sternenlichts vermessen

Fermi-Himmelskarte; Bild © NASA/DOE/Fermi LAT Kollaboration

Mit Daten des Fermi-Weltraumteleskop hat ein internationales Team von Wissenschaftlern das gesamte Sternenlicht gemessen, das über einen Großteil der Geschichte des Universums erzeugt wurde. Die Analyse, die die Gammastrahlenleistung entfernter Galaxien untersucht, wurde in der Fachzeitschrift Science veröffentlicht. Sie liefert eine Einschätzung der Entstehungsrate von Sternen und kann als Referenz für zukünftige Missionen dienen.

Zur Abbildung der Fermi-Himmelskarte: Die Fermi-Himmelskarte mit den 739 Aktiven Galaktischen Kernen, die für die Arbeit analysiert worden sind. Gammastrahlen aus fernen Galaxien, sogenannten Blazaren, interagieren mit dem Sternenlicht, während sie durch das Universum reisen. Die Gammastrahlen, die das Fermi-Weltraumteleskop erreichen, helfen Wissenschaftlern, mehr über die Geschichte der Sternentstehung im gesamten Kosmos zu erfahren.

(29.11.2018)

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Fermi-Himmelskarte; Bild © NASA/DOE/Fermi LAT Kollaboration

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Landung am Mars - NASA-Mission InSight erreicht ihr Ziel

Mit 21.000 km/h wird InSight in die glühende Marsatmosphäre eintreten; Bild © NASA/JPL-Caltech

In den heutigen Abendstunden wird die Landesonde InSight (INterior exploration using Seismic Investigations, Geodesy and Heat Transport) auf ihrem Landeplatz in der Region Elysium auf dem Mars abgesetzt. Ziel der NASA-Mission ist die Untersuchung der inneren Struktur des Roten Planeten. Das Grazer Institut für Weltraumforschung (IWF) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften ist an der wissenschaftlichen Auswertung der Daten beteiligt.

(26.11.2018)

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Mit 21.000 km/h wird InSight in die glühende Marsatmosphäre eintreten; Bild © NASA/JPL-Caltech

Musterbild für die Kamerakalibrierung

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Ultrakalter "Quantencocktail"

Dipolare Quanten-Mischung aus Erbium und Dysprosium; Bild © IQOQI Innsbruck

Die experimentelle Untersuchung von ultrakalter Quantenmaterie ermöglicht die Erforschung von quantenmechanischen Phänomenen, die sonst kaum zugänglich sind. Einem Team um die Innsbrucker Physikerin Francesca Ferlaino ist es nun erstmals gelungen, Quantengase aus den stark magnetischen Elementen Erbium und Dysprosium miteinander zu vermischen und eine dipolare Quantenmischung zu erzeugen.

(23.11.2018)

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Erste Diode für Magnetfelder

Diode für Magnetfelder; Bild © Luis Veloso

Innsbrucker Quantenphysiker haben eine Diode für Magnetfelder konstruiert und im Labor getestet. Das von den Forschungsgruppen um den Theoretiker Oriol Romero-Isart und den Experimentalphysiker Gerhard Kirchmair entwickelte Bauelement könnte eine Reihe neuer Anwendungen ermöglichen.

(Das Bild zeigt die Skizze der in eine Richtung wirkenden magnetischen Kopplung zwischen zwei Spulen, die in der Nähe eines beweglichen Leiters angeordnet sind. Wenn ein Strom durch die linke Spule fließt, erreicht das erzeugte Magnetfeld die rechte Spule (oben). Wenn durch die rechte Spule ein Strom fließt, erreicht das Magnetfeld die linke Spule nicht (unten).)

(21.11.2018)

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Diode für Magnetfelder; Bild © Luis Veloso

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Erdmagnetosphäre unter dem Mikroskop - MMS beobachtet Elektronendynamik im Erdschweif

Schematische Darstellung der Beobachtungsgebiete von MMS in Phase 1 (Frontseite) und 2 (Nachtseite) © IWF/ÖAW

Ein internationales Forscherteam präsentiert im Forschungsmagazin "Science" die neuesten Ergebnisse der vier MMS-Satelliten der NASA, die seit dreieinhalb Jahren erfolgreich die Magnetosphäre unserer Erde untersuchen. Das Grazer Institut für Weltraumforschung (IWF) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften ist mit mehreren ForscherInnen an der Studie beteiligt.

(16.11.2018)

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Schematische Darstellung der Beobachtungsgebiete von MMS in Phase 1 (Frontseite) und 2 (Nachtseite) © IWF/ÖAW

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Univ. Prof. Dr. Dr.h.c. Peter Varga verstorben

Peter Varga; Foto © Familie Varga

Mit tiefer Trauer geben wir bekannt, dass unser Kollege Peter Varga am 27.10.2018 gestorben ist. Peter Varga war der TU Wien und dem Institut für Angewandte Physik, IAP (früher: Allgemeine Physik), nicht nur lebenslang verbunden, seine wissenschaftlichen Leistungen im Bereich der Oberflächenphysik haben das Institut zu einem weltweit führenden Zentrum auf diesem Gebiet gemacht. Vor allem aber war er ein wunderbarer Mensch – uns und vielen anderen ein Freund und Vorbild mit seiner Eleganz, seinem Elan, seinem Witz und seiner Großzügigkeit.

(31.10.2018)

Nachruf auf Peter Varga (in Deutsch)

Nachruf auf Peter Varga (in Englisch)

Parte von Peter Varga

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Alle Jahre wieder: Physikalische Experimente im Advent - Universität Göttingen und Kooperationspartner bieten Bildung und Spaß für Kinder und Jugendliche

PiA - Physik im Advent - Bild © PiA - Physik im Advent

Unter dem Motto „noch 24 Experimente bis Weihnachten“ bietet die Universität Göttingen gemeinsam mit ihren Kooperationspartnern auch in diesem Jahr unterhaltsame Physik-Experimente zum Nachmachen für die Adventszeit an. Kinder und Jugendliche im Alter von 11 bis 18 Jahren können dabei Preise gewinnen.

„PiA – Physik im Advent“ ist ein Adventskalender der besonderen Art: ein physikalischer Adventskalender. Hinter jedem Türchen befindet sich Bildung und Spaß. Vom 1. bis zum 24. Dezember 2018 werden jeden Tag kleine physikalische Experimente, die sich mit haushaltsüblichen Materialien durchführen lassen, als Video von Weihnachtsmann oder Weihnachtsfrau vorgestellt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer stellen die Experimente nach und beantworten jeweils eine Frage dazu auf der PiA-Internetseite. Am folgenden Tag wird das Lösungsvideo online gestellt; bei richtiger Antwort erhalten Teilnehmer einen Punkt. Zu Weihnachten bekommen alle Teilnehmer individuelle Urkunden. Unter den besten Teilnehmern werden Preise in den Kategorien Einzelperson, Schulklasse und Schule verlost. Neben iPods, Büchern und Experimentierkästen gibt es unter anderem eine Reise nach Dallas zu NBA-Basketballspielen mit Dirk Nowitzki zu gewinnen. Mitmachen kann jeder, der sich auf http://www.physik-im-advent.de registriert. Die Anmeldung ist kostenlos und startet am 1. November.

Presseaussendung deutsch

Presseaussendung englisch

Website "PiA - Physik im Advent"

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EU-Millionen für die Entwicklung von Quanten­­techno­­logien an Universität Innsbruck und ÖAW

Quantum Flagship Logo

Die Forschungen der Innsbrucker Physik zu zukünftigen Quantentechno­logien werden in den nächsten drei Jahren mit bis zu 5 Millionen Euro gefördert. Die heimischen Wissenschaftler an der Universität Innsbruck und dem Institut für Quantenoptik und Quanteninformation der Österreichischen Akademie der Wissenschaften sind an fünf internationalen Konsortien zum Bau von Quantencomputern, Quantensimulatoren, optischen Uhren und eines zukünftigen Quanteninternets beteiligt.

(29.10.2018)

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Presse-Dossier: Quantum Flagship

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Verleihung des PhysicsEstoire-Awards in Donostia-San Sebastian

Verleihung des PhysicsEstoire-Awards in Donostia-San Sebastian; Foto © Echophysics, Fotograf unbekannt

Bei der 3rd Joint International Conference on the History of Physics (HoP) in Donostia-San Sebastian, Spanien, die unter den Auspizien der European Physical Society (EPS) stand, wurde am 19. Oktober 2018 zum zweiten Mal der PhysicsEstoire-Award verliehen. Dieser Preis war bei der zweiten Tagung dieser Serie 2016 in Pöllau von Echophysics begründet worden und wird gemeinsam von Echophysics und der EPS für besondere Leistungen auf dem Gebiet der Geschichte der Physik vergeben. Der Preisträger war diesmal Jim
Bennet, Science Museum London.

(28.10.2018)

Verleihung des PhysicsEstoire-Awards; v.l.n.r. Karl Grandin, Chair der EPS HoP Group und Direktor des Center for History of Science der Royal Swedish Academy of Sciences; Peter M. Schuster, Echophysics; Jim Bennet; Foto © Echophysics, Fotograf unbekannt

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Physik: Nicht immer ist alles dort, wo es zu sein scheint

Die spiralförmige Wellenfront des elliptisch polarisierten Lichts trifft leicht schief auf die Linse, wodurch der Eindruck entsteht, die Quelle des Lichts liege etwas abseits seiner tatsächlichen Position; Bild © IQOQI Innsbruck/Harald Ritsch

Wissenschaftler der TU Wien, der Universität Innsbruck und der ÖAW haben erstmals einen Welleneffekt nachgewiesen, der zu Messfehlern bei der optischen Positionsbestimmung von Objekten führen kann. Die nun in der Zeitschrift Nature Physics veröffentlichte Arbeit könnte Konsequenzen für die Lichtmikroskopie haben, aber auch bei der Positionsbestimmung mit Hilfe von Schall, Radar- oder Gravitationswellen eine Rolle spielen.

(15.10.2018)

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Die spiralförmige Wellenfront des elliptisch polarisierten Lichts trifft leicht schief auf die Linse, wodurch der Eindruck entsteht, die Quelle des Lichts liege etwas abseits seiner tatsächlichen Position; Bild © IQOQI Innsbruck/Harald Ritsch

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Countdown für den Flug zum Merkur - Zehn Tage bis zum Start der Raumsonde BepiColombo

Start der Merkur-Mission BepiColombo (© ESA/ATG medialab)

Am 20. Oktober, um 03.45 MESZ, wird eine Ariane-5-Trägerrakete vom europäischen Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana aus abheben und die europäisch-japanische Raumsonde BepiColombo auf ihren Weg zum sonnennächsten Planeten Merkur bringen. Das Grazer Institut für Weltraumforschung (IWF) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften ist führend an drei Messgeräten beteiligt.

(10.10.2018)

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Start der Merkur-Mission BepiColombo (© ESA/ATG medialab)

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Einladung zur Live-Übertragung des Starts der Raumsonde BepiColombo

Einladung zum Start der Raumsonde BepiColombo; Bild © IWF/ÖAW

Am 20. Oktober 2018, um 03.45 MESZ, wird eine Trägerrakete vom Typ Ariane-5 vom europäischen Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana aus abheben und die europäisch-japanische Doppelraumsonde BepiColombo auf ihren Weg zum sonnennächsten Planeten Merkur bringen. Nach einer siebenjährigen Reise wird BepiColombo Ende 2025 den kleinsten und zugleich am wenigsten erforschten Planeten in unserem Sonnensystem erreichen, um ihn mindestens ein Jahr lang aus nächster Nähe zu untersuchen.

Das Grazer Institut für Weltraumforschung (IWF) der ÖAW ist führend an zwei Magnetometern und einer Ionenkamera beteiligt. Am Vorabend des Starts der Raumsonde BepiColombo  informiert das Institut in mehreren Kurzvorträgen über dieses ehrgeizige Projekt und lädt Nachteulen herzlich dazu ein, sich den Start "live" am IWF anzusehen. Das detaillierte Programm entnehmen Sie bitte der beiliegenden PDF-Datei.

(09.10.2018)

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Wie sich die Sonnenatmosphäre aufheizt - Pseudo-Schocks als Energiequelle für Korona

Simulierter Pseudo-Schock in der Sonnenkorona (Bild © IWF/ÖAW)

In einer aktuellen „Nature Astronomy“-Studie gelingt einem internationalen Team, dem auch das Grazer Institut für Weltraumforschung (IWF) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften angehört, erstmals der Nachweis von Pseudo-Schocks in der Korona der Sonne, die ausreichend Energie erzeugen, um das Plasma in der Sonnenatmosphäre aufzuheizen.

(08.10.2018)

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Simulierter Pseudo-Schock in der Sonnenkorona (Bild © IWF/ÖAW)

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Johannes Fink vom IST Austria mit Fritz Kohlrausch Preis geehrt

Johannes Fink, IST Austria; Foto © Karl Riedling

Die Österreichische Physikalische Gesellschaft würdigt den Experimentalphysiker Johannes Fink für seine Arbeit auf dem Gebiet der Quanten-Elektromechanik.

Der Fritz Kohlrausch Preis der Österreichischen Physikalischen Gesellschaft (ÖPG) wurde 1955 etabliert und wird alle zwei Jahre vergeben, um herausragende Leistungen in der experimentellen Physik zu würdigen. Preisträger in diesem Jahr ist Johannes Fink vom Institute of Science and Technology Austria (IST Austria) in Klosterneuburg. In seiner preisgekrönten Arbeit gelang es ihm und seinem Forschungsteam, einen wichtigen elektrischen Bauteil – einen Zirkulator –  zu verwirklichen, der etwa um das Hundertfache kleiner ist als bisher möglich. Dieser Durchbruch könnte in Zukunft dabei helfen, Quantencomputer mit einer großen Zahl an Quantenbits zu realisieren.

(03.10.2018)

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Johannes Fink, IST Austria; Foto © Karl Riedling

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Hohe Ehrung für ÖAW-Weltraumforscher - Wolfgang Baumjohann erhält "Basic Science Award" der IAA

IWF-Direktor Wolfgang Baumjohann; Foto © Daniel Hinterramskogler/ÖAW

Prof. Wolfgang Baumjohann, Direktor des Grazer Instituts für Weltraumforschung (IWF) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW), ist mit dem "Basic Science Award" der International Academy of Astronautics (IAA) ausgezeichnet worden. Er wird damit für seine Verdienste um Grundlagenforschung auf dem Gebiet der Weltraumwissenschaften geehrt. Die Auszeichnung wurde ihm gestern Abend in Bremen überreicht.

(01.10.2018)

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IWF-Direktor Wolfgang Baumjohann; Foto © Daniel Hinterramskogler/ÖAW

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