Austrian Physical Society
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Current Scientific News and Reports of the OePG

Due to the rising cost of printing and distribution, the publication of the OePG's periodical <Physik|AT> had to be discontinued by the end of 2010. This page contains current scientific news and reports that previously would have been published in the periodical. After a certain period, currently one year, older contributions are moved to the Archive of the Scientific News and Contributions of the OePG, where they will remain for an unlimited time.

You can find more current scientific contributions and reports at the website of Europhysics News, which is freely accessible.

Countdown für Weltraumwettersatellit - IWF Graz hebt dieses Jahr zum vierten Mal ab

GK2A (im Vordergrund) und GK2B in der Integrationshalle von KARI in Daejeon, Südkorea; © KARI

Morgen Abend um 21.37 Uhr MEZ startet Südkorea den geostationären Satelliten GEO-KOMPSAT-2A (GK2A), der nicht nur das Wetter auf der Erde vorhersagen soll, sondern auch das Weltraumwetter im Visier hat. Mit an Bord sind zwei Magnetfeldsensoren, die vom Grazer Institut für Weltraumforschung (IWF) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften beigesteuert wurden.

(03.12.2018)

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GK2A (im Vordergrund) und GK2B in der Integrationshalle von KARI in Daejeon, Südkorea; © KARI

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Die Geschichte des Sternenlichts vermessen

Fermi-Himmelskarte; Bild © NASA/DOE/Fermi LAT Kollaboration

Mit Daten des Fermi-Weltraumteleskop hat ein internationales Team von Wissenschaftlern das gesamte Sternenlicht gemessen, das über einen Großteil der Geschichte des Universums erzeugt wurde. Die Analyse, die die Gammastrahlenleistung entfernter Galaxien untersucht, wurde in der Fachzeitschrift Science veröffentlicht. Sie liefert eine Einschätzung der Entstehungsrate von Sternen und kann als Referenz für zukünftige Missionen dienen.

Zur Abbildung der Fermi-Himmelskarte: Die Fermi-Himmelskarte mit den 739 Aktiven Galaktischen Kernen, die für die Arbeit analysiert worden sind. Gammastrahlen aus fernen Galaxien, sogenannten Blazaren, interagieren mit dem Sternenlicht, während sie durch das Universum reisen. Die Gammastrahlen, die das Fermi-Weltraumteleskop erreichen, helfen Wissenschaftlern, mehr über die Geschichte der Sternentstehung im gesamten Kosmos zu erfahren.

(29.11.2018)

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Fermi-Himmelskarte; Bild © NASA/DOE/Fermi LAT Kollaboration

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Landung am Mars - NASA-Mission InSight erreicht ihr Ziel

Mit 21.000 km/h wird InSight in die glühende Marsatmosphäre eintreten; Bild © NASA/JPL-Caltech

In den heutigen Abendstunden wird die Landesonde InSight (INterior exploration using Seismic Investigations, Geodesy and Heat Transport) auf ihrem Landeplatz in der Region Elysium auf dem Mars abgesetzt. Ziel der NASA-Mission ist die Untersuchung der inneren Struktur des Roten Planeten. Das Grazer Institut für Weltraumforschung (IWF) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften ist an der wissenschaftlichen Auswertung der Daten beteiligt.

(26.11.2018)

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Mit 21.000 km/h wird InSight in die glühende Marsatmosphäre eintreten; Bild © NASA/JPL-Caltech

Musterbild für die Kamerakalibrierung

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Ultrakalter "Quantencocktail"

Dipolare Quanten-Mischung aus Erbium und Dysprosium; Bild © IQOQI Innsbruck

Die experimentelle Untersuchung von ultrakalter Quantenmaterie ermöglicht die Erforschung von quantenmechanischen Phänomenen, die sonst kaum zugänglich sind. Einem Team um die Innsbrucker Physikerin Francesca Ferlaino ist es nun erstmals gelungen, Quantengase aus den stark magnetischen Elementen Erbium und Dysprosium miteinander zu vermischen und eine dipolare Quantenmischung zu erzeugen.

(23.11.2018)

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Erste Diode für Magnetfelder

Diode für Magnetfelder; Bild © Luis Veloso

Innsbrucker Quantenphysiker haben eine Diode für Magnetfelder konstruiert und im Labor getestet. Das von den Forschungsgruppen um den Theoretiker Oriol Romero-Isart und den Experimentalphysiker Gerhard Kirchmair entwickelte Bauelement könnte eine Reihe neuer Anwendungen ermöglichen.

(Das Bild zeigt die Skizze der in eine Richtung wirkenden magnetischen Kopplung zwischen zwei Spulen, die in der Nähe eines beweglichen Leiters angeordnet sind. Wenn ein Strom durch die linke Spule fließt, erreicht das erzeugte Magnetfeld die rechte Spule (oben). Wenn durch die rechte Spule ein Strom fließt, erreicht das Magnetfeld die linke Spule nicht (unten).)

(21.11.2018)

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Diode für Magnetfelder; Bild © Luis Veloso

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Erdmagnetosphäre unter dem Mikroskop - MMS beobachtet Elektronendynamik im Erdschweif

Schematische Darstellung der Beobachtungsgebiete von MMS in Phase 1 (Frontseite) und 2 (Nachtseite) © IWF/ÖAW

Ein internationales Forscherteam präsentiert im Forschungsmagazin "Science" die neuesten Ergebnisse der vier MMS-Satelliten der NASA, die seit dreieinhalb Jahren erfolgreich die Magnetosphäre unserer Erde untersuchen. Das Grazer Institut für Weltraumforschung (IWF) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften ist mit mehreren ForscherInnen an der Studie beteiligt.

(16.11.2018)

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Schematische Darstellung der Beobachtungsgebiete von MMS in Phase 1 (Frontseite) und 2 (Nachtseite) © IWF/ÖAW

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Univ. Prof. Dr. Dr.h.c. Peter Varga deceased

Peter Varga; Foto © Familie Varga

With great sadness we announce that our colleague Peter Varga has passed on October 27, 2018. Peter Varga was deeply invested in TU Wien and the Institute of Applied Physics (IAP), and he was a major force in shaping our institute into one of the world's leading centers of surface physics. Most of all he was a wonderful human being. With his elegance, his energy, his wit, and his generosity he was a close friend and a role model to us and to many others.

(2018-10-31)

Obituary for Peter Varga (in German)

Obituary for Peter Varga (in English)

Death notice of Peter Varga

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Physics in Advent - University of Göttingen and partners offer education and fun for youngsters at Christmastime

PiA - Physics in Advent - Foto © PiA - Physics in Advent

Twenty-four more experiments until Christmas! This year, the University of Göttingen and its partners are offering entertaining physics experiments for the Advent season. The fun is open to everybody but those between the ages of 11 and 18 are also eligible to win prizes.

"PiA - Physics in Advent" is an Advent calendar of a special kind: a physics Advent calendar. Behind every little door there is education, fun and surprises. From 1 to 24 December 2018, there will be small physics experiments that can be carried out with standard household materials. Every day Father or Mother Christmas will demonstrate the experiments on-line. The participants will recreate the experiments at home or at school and answer one question on the PiA website. The following day, a video clip will appear online showing the solution; if the answer is correct, participants receive one point. At Christmas, all participants will receive individual certificates. Among the best participants, prizes will be awarded in the following categories: individual, school class and school. In addition to iPods, books and experimental kits, there will be a trip to Dallas to NBA (National Basketball Association) basketball games with Dirk Nowitzki, the well-known basketball player who is in the all-time top seven NBA career scoring leaders. Anyone who registers at http://www.physics-in-advent.org can take part. Registration is free and kicks off on 1 November.

Press release in German

Press release in English

Website "PiA - Physics in Advent"

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Antworten auf die Petition zur kompetitiven Budgetausstattung des Fonds zur Förderung der Wissenschaftlichen Forschung in Österreich (FWF)

VWGÖ - Verband der Wissenschaftlichen Gesellschaften Österreichs

Fünfzig wissenschaftliche Gesellschaften, die zusammen mehr als 22.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vertreten, darunter auch die ÖPG, unter Führung des Verbands der Wissenschaftlichen Gesellschaften Österreichs (VWGÖ) haben in einer gemeinsamen Petition eine kompetitive Budgetausstattung des Fonds zur Förderung der Wissenschaftlichen Forschung in Österreich (FWF) gefordert. Diese Petition wurde am 15. August 2018 dem Bundespräsidenten und den zuständigen Mitgliedern unserer Bundesregierung übermittelt.

Inzwischen sind Antworten des Antworten des Herrn Bundespräsidenten, des Herrn Bundeskanzlers und des Herrn Vizekanzlers auf diese Petition eingegangen.

(29.10.2018)

Antwort des Herrn Bundespräsidenten

Antwort des Herrn Bundeskanzlers

Antwort des Herrn Vizekanzlers

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EU-Millionen für die Entwicklung von Quanten­­techno­­logien an Universität Innsbruck und ÖAW

Quantum Flagship Logo

Die Forschungen der Innsbrucker Physik zu zukünftigen Quantentechno­logien werden in den nächsten drei Jahren mit bis zu 5 Millionen Euro gefördert. Die heimischen Wissenschaftler an der Universität Innsbruck und dem Institut für Quantenoptik und Quanteninformation der Österreichischen Akademie der Wissenschaften sind an fünf internationalen Konsortien zum Bau von Quantencomputern, Quantensimulatoren, optischen Uhren und eines zukünftigen Quanteninternets beteiligt.

(29.10.2018)

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Presse-Dossier: Quantum Flagship

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Verleihung des PhysicsEstoire-Awards in Donostia-San Sebastian

Verleihung des PhysicsEstoire-Awards in Donostia-San Sebastian; Foto © Echophysics, Fotograf unbekannt

Bei der 3rd Joint International Conference on the History of Physics (HoP) in Donostia-San Sebastian, Spanien, die unter den Auspizien der European Physical Society (EPS) stand, wurde am 19. Oktober 2018 zum zweiten Mal der PhysicsEstoire-Award verliehen. Dieser Preis war bei der zweiten Tagung dieser Serie 2016 in Pöllau von Echophysics begründet worden und wird gemeinsam von Echophysics und der EPS für besondere Leistungen auf dem Gebiet der Geschichte der Physik vergeben. Der Preisträger war diesmal Jim
Bennet, Science Museum London.

(28.10.2018)

Verleihung des PhysicsEstoire-Awards; v.l.n.r. Karl Grandin, Chair der EPS HoP Group und Direktor des Center for History of Science der Royal Swedish Academy of Sciences; Peter M. Schuster, Echophysics; Jim Bennet; Foto © Echophysics, Fotograf unbekannt

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Physik: Nicht immer ist alles dort, wo es zu sein scheint

Die spiralförmige Wellenfront des elliptisch polarisierten Lichts trifft leicht schief auf die Linse, wodurch der Eindruck entsteht, die Quelle des Lichts liege etwas abseits seiner tatsächlichen Position; Bild © IQOQI Innsbruck/Harald Ritsch

Wissenschaftler der TU Wien, der Universität Innsbruck und der ÖAW haben erstmals einen Welleneffekt nachgewiesen, der zu Messfehlern bei der optischen Positionsbestimmung von Objekten führen kann. Die nun in der Zeitschrift Nature Physics veröffentlichte Arbeit könnte Konsequenzen für die Lichtmikroskopie haben, aber auch bei der Positionsbestimmung mit Hilfe von Schall, Radar- oder Gravitationswellen eine Rolle spielen.

(15.10.2018)

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Die spiralförmige Wellenfront des elliptisch polarisierten Lichts trifft leicht schief auf die Linse, wodurch der Eindruck entsteht, die Quelle des Lichts liege etwas abseits seiner tatsächlichen Position; Bild © IQOQI Innsbruck/Harald Ritsch

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Countdown für den Flug zum Merkur - Zehn Tage bis zum Start der Raumsonde BepiColombo

Start der Merkur-Mission BepiColombo (© ESA/ATG medialab)

Am 20. Oktober, um 03.45 MESZ, wird eine Ariane-5-Trägerrakete vom europäischen Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana aus abheben und die europäisch-japanische Raumsonde BepiColombo auf ihren Weg zum sonnennächsten Planeten Merkur bringen. Das Grazer Institut für Weltraumforschung (IWF) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften ist führend an drei Messgeräten beteiligt.

(10.10.2018)

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Start der Merkur-Mission BepiColombo (© ESA/ATG medialab)

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Einladung zur Live-Übertragung des Starts der Raumsonde BepiColombo

Einladung zum Start der Raumsonde BepiColombo; Bild © IWF/ÖAW

Am 20. Oktober 2018, um 03.45 MESZ, wird eine Trägerrakete vom Typ Ariane-5 vom europäischen Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana aus abheben und die europäisch-japanische Doppelraumsonde BepiColombo auf ihren Weg zum sonnennächsten Planeten Merkur bringen. Nach einer siebenjährigen Reise wird BepiColombo Ende 2025 den kleinsten und zugleich am wenigsten erforschten Planeten in unserem Sonnensystem erreichen, um ihn mindestens ein Jahr lang aus nächster Nähe zu untersuchen.

Das Grazer Institut für Weltraumforschung (IWF) der ÖAW ist führend an zwei Magnetometern und einer Ionenkamera beteiligt. Am Vorabend des Starts der Raumsonde BepiColombo  informiert das Institut in mehreren Kurzvorträgen über dieses ehrgeizige Projekt und lädt Nachteulen herzlich dazu ein, sich den Start "live" am IWF anzusehen. Das detaillierte Programm entnehmen Sie bitte der beiliegenden PDF-Datei.

(09.10.2018)

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Wie sich die Sonnenatmosphäre aufheizt - Pseudo-Schocks als Energiequelle für Korona

Simulierter Pseudo-Schock in der Sonnenkorona (Bild © IWF/ÖAW)

In einer aktuellen „Nature Astronomy“-Studie gelingt einem internationalen Team, dem auch das Grazer Institut für Weltraumforschung (IWF) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften angehört, erstmals der Nachweis von Pseudo-Schocks in der Korona der Sonne, die ausreichend Energie erzeugen, um das Plasma in der Sonnenatmosphäre aufzuheizen.

(08.10.2018)

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Simulierter Pseudo-Schock in der Sonnenkorona (Bild © IWF/ÖAW)

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Johannes Fink, IST Austria Professor, honored with Fritz Kohlrausch Award

Johannes Fink, IST Austria; Foto © Karl Riedling

The Austrian Physical Society has recognized experimental physicist Johannes Fink for his work in quantum electromechanics.

The Fritz Kohlrausch Award was established in 1955, and is given out biennially by the Austrian Physical Society (ÖPG) to young scientists for outstanding research in experimental physics. This year’s winner is Johannes Fink, a professor at the Institute of Science and Technology Austria (IST Austria) in Klosterneuburg. In his award-winning work, he and his research team created a key electrical component—a circulator—that is about a hundred times smaller than was previously possible. This breakthrough could help enable the development of quantum computers with a large number of quantum bits.

(2018-10-03)

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Johannes Fink, IST Austria; Foto © Karl Riedling

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Hohe Ehrung für ÖAW-Weltraumforscher - Wolfgang Baumjohann erhält "Basic Science Award" der IAA

IWF-Direktor Wolfgang Baumjohann; Foto © Daniel Hinterramskogler/ÖAW

Prof. Wolfgang Baumjohann, Direktor des Grazer Instituts für Weltraumforschung (IWF) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW), ist mit dem "Basic Science Award" der International Academy of Astronautics (IAA) ausgezeichnet worden. Er wird damit für seine Verdienste um Grundlagenforschung auf dem Gebiet der Weltraumwissenschaften geehrt. Die Auszeichnung wurde ihm gestern Abend in Bremen überreicht.

(01.10.2018)

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IWF-Direktor Wolfgang Baumjohann; Foto © Daniel Hinterramskogler/ÖAW

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Petition zur kompetitiven Budgetausstattung des Fonds zur Förderung der Wissenschaftlichen Forschung in Österreich (FWF)

VWGÖ - Verband der Wissenschaftlichen Gesellschaften Österreichs

Fünfzig wissenschaftliche Gesellschaften, die zusammen mehr als 22.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vertreten, darunter auch die ÖPG, unter Führung des Verbands der Wissenschaftlichen Gesellschaften Österreichs (VWGÖ) fordern in einer gemeinsamen Petition eine kompetitive Budgetausstattung des Fonds zur Förderung der Wissenschaftlichen Forschung in Österreich (FWF). Diese Petition wurde am 15. August 2018 dem Bundespräsidenten und den zuständigen
Mitgliedern unserer Bundesregierung übermittelt.

(28.08.2018)

Petition zur kompetitiven Budgetausstattung des FWF

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Quantenphysiker erhält australische Spitzenförderung

Hanns-Christoph Nägerl; Foto © Die Fotografen

Wittgenstein-Preisträger Hanns-Christoph-Nägerl hat ein attraktives Angebot aus Australien erhalten: Neben einem Ruf an die University of Queensland wurde ihm jetzt ein Laureate Fellowships des Australischen Forschungsrats in der Höhe von 1,8 Millionen Euro zugesprochen. Mit diesem Programm versucht das Land, internationale Spitzenforscher nach Australien zu locken.

(07.08.2018)

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Licht ins Dunkel der Vielteilchenverschränkung

David Sauerwein und Barbara Kraus ; Bild © Uni Innsbruck

Die Quantenverschränkung von zwei Teilchen ist heute gut verstanden. Bei der Vielteilchenverschränkung tappt die Wissenschaft aber noch weitgehend im Dunkeln. Nun bringt ein Team um Barbara Kraus und David Sauerwein von der Universität Innsbruck Licht in dieses Forschungsfeld. Sie haben gemeinsam mit kanadischen und US-amerikanischen Forschern neue mathematische Methoden entwickelt, mit denen sie grundlegende Fragen in der Theorie der Verschränkung quantenmechanischer Teilchen beantworten.

(31.07.2018)

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Mit Quantencomputer chemische Bindungen simuliert

Energiezustände der Bindungen von molekularem Wasserstoff und Lithiumhydrid; Bild © IQOQI Innsbruck/Harald Ritsch

Eine internationale Forschungsgruppe hat in Innsbruck die weltweit erste quantenchemische Simulation auf einem Ionenfallen-Quantencomputer durchgeführt. Die Quantensimulation von chemischen Prozessen könnte in Zukunft viele Probleme in der Chemie lösen helfen und so zum Beispiel neue Impulse für die Materialwissenschaft, Medizin und Industriechemie geben.

(24.07.2018)

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Innsbrucker Quantenlabor der Forschungsgruppe um Rainer Blatt; Bild © IQOQI Innsbruck/M. R. Knabl

Mit einem Quantencomputer simulierte Energiezustände der Bindungen von molekularem Wasserstoff und Lithiumhydrid; Bild © IQOQI Innsbruck/Harald Ritsch

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Quantenphysiker Rudolf Grimm erhält Faddeev-Medaille

Vitali Efimov und Rudolf Grimm im Labor; Bild © IQOQI

Die Physiker Vitali Efimov und Rudolf Grimm haben gemeinsam ein Stück Physikgeschichte geschrieben und erhalten dafür in dieser Woche die Faddeev-Medaille. Vitali Efimov hatte 1970 den später nach ihm benannten Efimov-Effekt entdeckt. Das Innsbrucker Team um Rudolf Grimm konnte 35 Jahre später dieses physikalische Phänomen, dessen Existenz in der Fachwelt lange angezweifelt wurde, erstmals experimentell nachweisen.

(10.07.2018)

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Vitali Efimov und Rudolf Grimm im Labor; Bild © IQOQI

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Bindungsbruch: Mitmachen oder nicht?

In einem eigens konstruierten Experiment können die Forscher die Austauschreaktion fast wie in einem Film detailgenau beobachten; Bild © The Royal Society of Chemistry

Ob und wie sich chemische Reaktionen durch gezielte Schwingungsanregung der Ausgangsstoffe beeinflussen lassen, untersuchen Physiker um Roland Wester an der Universität Innsbruck. Sie konnten nun demonstrieren, dass die Anregung mit einem Laserstrahl die Effizienz einer chemischen Austauschreaktion nicht beeinflusst und die angeregte Molekülgruppe bei der Reaktion nur als Zuschauer fungiert.

(06.07.2018)

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In einem eigens konstruierten Experiment können die Forscher die Austauschreaktion fast wie in einem Film detailgenau beobachten. Foto: The Royal Society of Chemistry

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Fingerabdruck für Spurensuche im All

Interstellare Wolken im Sternbild Sagittarius; Bild © NASA, ESA, J. Hester (ASU)

Physiker der Universität Innsbruck sind Stickstoff-Molekülen im Weltall auf der Spur. Sie haben mittels Terahertz-Spektroskopie im Labor erstmals zwei Spektrallinien für ein Molekül direkt gemessen. Die beiden Frequenzen sind charakteristisch für das Amid-Ion, ein negativ geladenes Stickstoff-Molekül. Mit den nun bestimmten Spektrallinien kann im Weltall nach dem Molekül gesucht werden.

(28.06.2018)

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Interstellare Wolken im Sternbild Sagittarius, einer Region im Zentrum der Milchstraße, wo Messungen von Astrophysikern das Vorkommen von Amid-Ionen nahelegten. Bild © NASA, ESA, J. Hester (ASU)

In dieser Ionenfalle haben Innsbrucker Physiker Amid-Ionen mit Hilfe von Terahertz-Strahlung untersucht. Bild © Uni Innsbruck

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Weltraumforschung hautnah

Künstlerische Darstellung von Kepler-11 (© NASA/Tim Pyle) & TESS (© NASA/JPL-Caltech)

Weltraumbegeisterte Personen haben vom 6. bis 7. September im Rahmen der Sommeruniversität "Graz in Space" wieder die einmalige Gelegenheit, sich über aktuelle Aktivitäten und Forschungsinhalte im Bereich der Astronomie, Astrophysik und Weltraumforschung aus erster Hand zu informieren.

(26.06.2018)

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Künstlerische Darstellung von Kepler-11 (© NASA/Tim Pyle) & TESS (© NASA/JPL-Caltech)

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Quantenwelt: Informationsaustausch braucht Zeit

Es braucht Zeit, bis die Information über den Zustand der benachbarten Atome durch das System wandert; Bild © Uni Innsbruck

Bis sich Zustandsinformationen in einem Vielteilchensystem ausbreiten, vergeht Zeit. Physiker der Universität Innsbruck haben nun gemeinsam mit französischen Kollegen die Ausbreitung von Korrelationen in einem zweidimensionalen Quantensystem experimentell beobachtet. Die Ergebnisse helfen bei zukünftigen Experimenten und können zu einem besseren Verständnis von Materie beitragen.

(22.06.2018)

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Es braucht Zeit, bis die Information über den Zustand der benachbarten Atome durch das System wandert; Bild © Uni Innsbruck

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Einfach schön: Symmetrie führt zu neuer Formel

Nachwuchsphysiker Christoph Dittel; Foto © Uni Innsbruck

Der Traum eines Wissenschaftlers, die komplexe Wirklichkeit in einer möglichst einfachen Gesetzmäßigkeit auszudrücken, ist für den Doktoranden Christoph Dittel in Erfüllung gegangen. Er hat mit einem Team am Institut für Experimentalphysik der Universität Innsbruck und Kollegen in Freiburg und Paris eine mathematische Formel gefunden, die alle Fälle von totaler destruktiver Interferenz mehrerer Quantenteilchen beschreibt.

(21.06.2018)

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Peter Zoller erhält ersten Norman F. Ramsey-Preis

Peter Zoller; Foto © IQOQI Innsbruck

Heute erhält der Tiroler Quantenphysiker Peter Zoller in Fort Lauderdale, Florida, den Norman F. Ramsey-Preis. Die Auszeichnung wird von der American Physical Society in diesem Jahr zum ersten Mal für herausragende wissenschaftliche Leistungen auf dem Gebiet der Atomphysik und der Präzisionsmessung verliehen.

(29.05.2018)

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Hohe Auszeichnung für Weltraumforscher Wolfgang Baumjohann

Überreichung des Ehrenzeichens; Foto © steiermark.at/Frankl

Für seine Verdienste um den steirischen Wissenschaftsstandort hat die Steiermärkische Landesregierung Wolfgang Baumjohann, Direktor des Grazer Instituts für Weltraumforschung (IWF) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW), das Ehrenzeichen des Landes Steiermark für Wissenschaft, Forschung und Kunst verliehen.

(25.05.2018)

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Überreichung des Ehrenzeichens; Foto © steiermark.at/Frankl

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Quantenverschränkung auf den Kopf gestellt

Logo Uni Innsbruck

Neue Strategie zur Erforschung von Verschränkung von Tausenden von Teilchen: Mit einer überraschend einfachen Idee ermöglichen Physiker aus Triest und Innsbruck die Untersuchung von Quantenverschränkung sehr vieler Teilchen. Anstatt tief in den Charakteristika der Wellenfunktionen - die experimentell nur sehr schwer zugänglich sind - zu graben, schlagen sie vor, physikalische Systeme zu realisieren, die durch den zugehörigen Verschränkungs-Hamiltonoperator beschrieben sind. Auf diese Weise werden die Verschränkungseigenschaften des ursprünglichen Systems über bereits etablierte Werkzeuge zugänglich. Diese radikal neue Methode könnte helfen, Quantenmaterie besser zu verstehen und damit auch den Weg zu neuen Quantentechnologien zu öffnen.

(22.05.2018)

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Verschränkte Atome leuchten im Gleichklang

Charakterisierung der Verschränkung von Teilchen; Bild © IQOQI Innsbruck/Harald Ritsch

Einem Team um den Innsbrucker Experimentalphysiker Rainer Blatt ist es gelungen, die Quantenverschränkung zweier räumlich getrennter Atome durch die Beobachtung ihrer Lichtemission zu charakterisieren. Dieses grundlegende Experiment könnte zur Entwicklung hochempfindlicher optischer Gradiometer zur präzisen Bestimmung des Schwerefelds oder des Erdmagnetfelds führen.

(15.05.2018)

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Über die Interferenz von Lichtteilchen, die von zwei Atomen ausgesendet werden, lässt sich deren Verschränkung charakterisieren; Bild © IQOQI Innsbruck/Harald Ritsch

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Countdown für NASA-Mission InSight zum Mars

InSight auf der Vandenberg Air Force Base; © USAF 30th Space Wing/Daniel Herrera

In den Morgenstunden des 5. Mai startet in den USA die NASA-Mission InSight (INterior exploration using Seismic Investigations, Geodesy and Heat Transport) zum Roten Planeten. Das Grazer Institut für Weltraumforschung (IWF) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften ist an der wissenschaftlichen Auswertung der Daten beteiligt.

(02.05.2018)

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InSight auf der Vandenberg Air Force Base; © USAF 30th Space Wing/Daniel Herrera

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Neue ESA-Laserstation mit Grazer Beteiligung

Die Grazer Laserstation am Observatorium Lustbühel; Bild © Dr. Christian Kettenbach

Die Europäische Weltraumorganisation (ESA) hat den Auftrag für die Errichtung einer kompletten SLR (Satellite Laser Ranging) Station an ein internationales Konsortium vergeben. Geleitet wird der Bau von einer deutschen Firma, in Österreich ist u.a. das Grazer Institut für Weltraumforschung (IWF) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften daran beteiligt.

(26.04.2018)

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Die Grazer Laserstation am Observatorium Lustbühel; Bild © Dr. Christian Kettenbach

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Quantenphysiker erzielen Verschränkungsrekord

Illustration der neuen exotischen Quantenzustände, die in Innsbruck erzeugt wurden; Bild © IQOQI Innsbruck/Harald Ritsch

Quantenverschränkung ist eine zentrale Grundlage für die neuen Quantentechnologien des 21. Jahrhunderts. Nun präsentiert ein deutsch-österreichisches Forschungsteam das bisher größte, verschränkte Quantenregister individuell kontrollierbarer Systeme aus insgesamt 20 Quantenbits. Die Physiker in Innsbruck, Wien und Ulm treiben dabei die experimentellen und theoretischen Methoden an die Grenzen des derzeit Möglichen.

Das Bild zeigt die neuen exotischen Quantenzustände, die in Innsbruck erzeugt wurden. Zu sehen ist die Erzeugung der Quantenverschränkung in einer Kette von 20 einzelnen Atomen. Beobachtet wurde die Verschränkung zwischen benachbarten Atompaaren (blau), Atomdrillingen (rosa), Vierlingen (rot) und Fünflingen (gelb), bevor das System zu komplex wurde, um es mit bestehenden Techniken zu charakterisieren. (Bild © IQOQI Innsbruck/Harald Ritsch)

(11.04.2018)

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Illustration der neuen exotischen Quantenzustände, die in Innsbruck erzeugt wurden; Bild © IQOQI Innsbruck/Harald Ritsch

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H.E.S.S.-Teleskope: 15 Jahre Erforschung der Milchstraße

Die galaktischen Gammastrahlenquellen der Milchstraße über den H.E.S.S.-Teleskopen in Namibia; Bild © F. Acero/H.E.S.S. Collaboration (Montage)

Seit 15 Jahren erforschen die H.E.S.S.-Teleskope die Milchstraße im Gammalicht. Aus diesem Anlass hat die H.E.S.S.-Kollaboration nun ihre bisher größte Zusammenstellung von wissenschaftlichen Ergebnissen in einer Sonderausgabe der Zeitschrift Astronomy and Astrophysics veröffentlicht. Unter den mehr als einem Dutzend Beiträgen befinden sich eine umfangreiche Durchmusterung der Galaktischen Ebene, Studien von Populationen von Pulsarwindnebeln und Supernova-Überresten, sowie Suchen nach neuen Arten von zuvor im sehr hochenergetischen Gammalicht noch nicht entdeckten Objekten wie Mikroquasaren oder Schockwellen um schnelle Sterne. Dieser umfassende Datensatz wird in den Jahren bis zur Inbetriebnahme des Nachfolgeprojekts Cherenkov Telescope Array in den 2020er-Jahren den Stand der Forschung in der Hochenergie-Astrophysik darstellen.

(09.04.2018)

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Die galaktischen Gammastrahlenquellen der Milchstraße über den H.E.S.S.-Teleskopen in Namibia; Bild © F. Acero/H.E.S.S. Collaboration (Montage)

Ansicht der H.E.S.S.-Anlage in Namibia mit den vier 12 m Teleskopen und dem neuen 28 m H.E.S.S. II-Teleskop; Bild © Clementina Medina/H.E.S.S. Collaboration

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ERC Advanced Grant für Innsbrucker Physiker

Hanns-Christoph Nägerl; Foto © Die Fotografen

Der Quantenphysiker Hanns-Christoph Nägerl vom Institut für Experimentalphysik der Universität Innsbruck erhält vom Europäischen Forschungsrat (ERC) einen Advanced Grant und damit über 2,4 Millionen Euro für seine Forschungen zu ultrakalter Quantenmaterie. Es ist dies der höchstdotierte und prestigeträchtigste europäische Wissenschaftspreis.

(04.04.2018)

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Quasiteilchen in Quantengas nachgewiesen

Rotonen in einem zigarrenförmigen Quantengas aus magnetischen Atomen; Bild © IQOQI Innsbruck/Harald Ritsch

Innsbrucker Experimentalphysiker haben gemeinsam mit Theoretikern aus Innsbruck und Hannover erstmals sogenannte Rotonen in einem Quantengas nachgewiesen. Diese Quasiteilchen wurden für die Beschreibung der seltsamen Eigenschaften von supraflüssigem Helium eingeführt. Die im Fachmagazin Nature Physics veröffentlichte Arbeit beschreibt ähnliche Phänomene in einem Quantengas und ebnet den Weg zu einem besseren Verständnis paradigmatischer Zustände von Quantenflüssigkeiten wie Suprafestkörpern.

(06.03.2018)

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In einem zigarrenförmigen Quantengas aus magnetischen Atomen können sich Rotonen zeigen: Ein Sattel im Energie-Gebirgskamm begünstigt elementare Anregungen;Bild © IQOQI Innsbruck/Harald Ritsch

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Aufheizung der Sonnenatmosphäre enträtselt

Die magnetische Struktur der Atmosphäre eines Sonnenflecks während der Beobachtungen; Bild © IWF/ÖAW

In einer aktuellen „Nature Physics“-Studie gelingt einem internationalen Team, dem auch das Grazer Institut für Weltraumforschung (IWF) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften angehört, erstmals der Nachweis für die Aufheizung der Sonnenatmosphäre durch Plasmawellen. Diese Beobachtung bedeutet einen Durchbruch in der Beantwortung einer Frage, die die Wissenschaft seit Jahrzehnten beschäftigt.

(05.03.2018)

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Die magnetische Struktur der Atmosphäre eines Sonnenflecks während der Beobachtungen; Bild © IWF/ÖAW

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Quantencomputer "Made in Austria" kommt

Quantenprofessor Rainer Blatt erläutert LH Günther Platter, BM Heinz Faßmann und Rektor Tilmann Märk die Funktionsweise des Quantencomputers. Foto © Uni Innsbruck

Das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung (BMBWF) ermöglicht der Universität Innsbruck eine Beteiligung an dem Spin-off Alpine Quantum Technologies GmbH (AQT). Dessen Ziel ist, in den nächsten Jahren in Österreich einen kommerziellen Quantencomputer zu bauen.

(11.02.2018)

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v.l.: Landesrat Bernhard Tilg, Landeshauptmann Günther Platter, Bundesminister Heinz Faßmann, Physiker Rainer Blatt, Rektor Tilmann Märk und Physiker Thomas Monz; Foto © Uni Innsbruck

Quantenprofessor Rainer Blatt erläutert LH Günther Platter, BM Heinz Faßmann und Rektor Tilmann Märk die Funktionsweise des Quantencomputers. Foto © Uni Innsbruck

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Chinesischer Erdbebensatellit CSES erfolgreich gestartet

Start des chinesischen Erdbebensatelliten CSES; Foto © IWF/ÖAW

Der chinesische Erdbebensatellit CSES wurde heute um 08:50 Uhr MEZ erfolgreich an Bord einer Rakete vom Typ Langer Marsch 2D in den Weltraum gestartet. Alle Raketenstufen wurden planmäßig abgetrennt und die Nutzlast in den vorgesehenen Orbit gebracht. Am Sonntag soll der über fünf Meter lange Ausleger (Boom) mit dem Magnetfeldsensor ausgeklappt werden. Danach wird das Grazer Team das Quanteninterferenz-Magnetometer erstmals in Betrieb nehmen.

(02.02.2018)

Start des chinesischen Erdbebensatelliten CSES; Foto © IWF/ÖAW

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Countdown für chinesischen Satelliten CSES - Weltrauminstitut der ÖAW und TU Graz mit an Bord

R. Lammegger, A. Pollinger und W. Magnes (v.l.n.r.) vertreten das Grazer CDSM-Team in China; © IWF/ÖAW - Aris Valavanoglou)

In den Morgenstunden des 2. Februar 2018 startet der China Seismo-Electromagnetic Satellite (CSES) vom Jiuquan Satellite Launch Center in der Wüste Gobi in den erdnahen Weltraum. Das Institut für Weltraumforschung (IWF) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) und das Institut für Experimentalphysik der Technischen Universität Graz steuern ein Quanteninterferenz-Magnetometer bei.

(31.01.2018)

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R. Lammegger, A. Pollinger und W. Magnes (v.l.n.r.) vertreten das Grazer CDSM-Team in China; © IWF/ÖAW - Aris Valavanoglou)

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Rumi Nakamura in Europäische Akademie der Wissenschaften und Künste aufgenommen

Logo der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste; © EASA

Im Jänner wurde Rumi Nakamura, Gruppenleiterin am Grazer Institut für Weltraumforschung (IWF) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW), zum ordentlichen Mitglied der Klasse VI (Technische und Umweltwissenschaften) der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste gewählt.

(22.01.2018)

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Maschinelles Lernen im Quantenlabor

Quanten-Agent; Bild © Harald Ritsch

Auf dem Weg zum intelligenten Labor präsentieren Physiker der Universitäten Innsbruck und Wien ein lernfähiges Programm, das eigenständig Quantenexperimente entwirft. In ersten Versuchen hat das System selbständig experimentelle Techniken (wieder)entdeckt, die heute in modernen quantenoptischen Labors Standard sind. Dies zeigt, dass Maschinen in Zukunft auch eine kreativ unterstützende Rolle in der Forschung einnehmen könnten.

(19.01.2018)

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Der künstliche Agent stellt aus optischen Elementen wie diesem Strahlteiler neue und optimierte physikalische Experimente zusammen; Bild © Harald Ritsch

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Peter Zoller erhält Lamb-Award

Peter Zoller; Foto © IQOQI Innsbruck

In dieser Woche wird Quanten-Vordenker Peter Zoller in den USA mit den 2018 Willis Lamb Award for Laser Physics and Quantum Optics ausgezeichnet. Die Verleihung findet am Mittwoch im Rahmen des Winterkolloquiums der Physics-of-Quantum-Electronics-Konferenz in Snowbird, Utah, statt. Neben Zoller werden auch der Chinese Jian-Wei Pan und der Deutsche Ernst Rasel ausgezeichnet.

(08.01.2018)

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Fehlerfrei ins Quantencomputer-Zeitalter

Ein mehrstufiger Korrekturprozess sorgt im Quantencomputer für fehlerfreies Rechnen; Bild © IQOQI Innsbruck/Harald Ritsch

Heute verfügbare Ionenfallen-Technologien eignen sich als Basis für den Bau von großen Quantencomputern. Das zeigen Untersuchungen eines internationalen Forscherteams, deren Ergebnisse nun in der Fachzeitschrift Physical Review X veröffentlicht wurden. Die Wissenschaftler haben für Ionenfallen maßgeschneiderte Protokolle entwickelt, mit denen auftretende Fehler jederzeit entdeckt und korrigiert werden können.

(18.12.2017)

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Ein mehrstufiger Korrekturprozess sorgt im Quantencomputer für fehlerfreies Rechnen; Bild © IQOQI Innsbruck/Harald Ritsch

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